Devolo: Hotspot-Lösung ohne Rechtsbedenken

Der »dLAN Hotspot« von Devolo Business Solutions bietet KMUs die Möglichkeit, Kunden und Gästen ein freies und rechtssicheres WLAN-Netz anzubieten. Mit dieser Lösung will der Netzwerkausrüster den Betreiber vor Unannehmlichkeiten bei einer mög­lichen Strafverfolgung schützen.

Hotspot-Lösung für KMUs: Der »dLAN Hotspot« von Devolo
(Foto: Devolo)

Die Störerhaftung erweist sich in der Bundesrepublik als Hindernis für offene WLAN-Angebote. Aus Furcht, für die Rechtsver­stöße von Gästen oder Kunden im angebotenen Netzwerk zu haften, vermeiden zahlreiche Cafés oder Restaurants, einen eigenen WLAN-Hotspot zu betreiben. Devolo bietet mit dem »dLAN Hotspot« solchen Betrieben nun die Möglichkeit, ein offenes WLAN-Netz anzubieten und dabei gesetzlich auf der sicheren Seite zu sein.

Bei dem Hotspot, einen Steckdosenadapter mit Powerline-Technologie, setzt Devolo auf eine einfache Installation. Die Kunden sollen bei der Anmeldung für das WLAN nicht abgeschreckt werden. Derzeit reicht eine unkomplizierte Zustimmung der AGBs aus. »Für Reseller bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit, den Hotspot gemeinsam mit weiteren Dienstleistungen zum Serviceangebot zu machen«, erklärt Michael Himmels, Vice President Business Solutions bei Devolo. So kann der Fachhändler die Webseite oder die frei gestaltbare Landingpage pflegen und das Management für die Subscrip­tion beim Hotspot-Betreiber übernehmen.

Der Netzwerkausrüster entlastet hierbei den Betreiber und Händler, der die Lösung installiert, indem er die AGBs und den Traffic zentral managt. Via VPN wird der Datenverkehr über einen Provider abgewickelt, mit dem Devolo zusammenarbeitet. Dadurch bleibt der Hotspot-Betreiber anonym und bei einem Rechtsverstoß kontaktieren die Behörden lediglich den Netzwerkausrüster beziehungsweise den Provider-Partner.

»Der Gastwirt wird durch diese Lösung von der Haftung sowie von weiteren Unannehmlichkeiten im Rahmen einer möglichen Strafverfolgung befreit«, erklärt Himmels. Für zukünftige Änderungen sieht er den Hersteller ebenfalls vorbereitet. »Wir können durch diese zentrale Lösung auch in Zukunft auf sämtliche rechtliche Vorgaben schnell reagieren, ohne vorher unsere Partner per Rundmail zum Nachbessern aufzufordern«.
Der Hotspot ist vor allem für kleinere Wartebereiche, beispielsweise in Arztpraxen, Cafés oder beim Friseur, ausgelegt. Mit einem mitgelieferten Sticker, können Gäste auf das freie WLAN hingewiesen werden.

Das Produkt ist ab sofort für einen UVP von 159 Euro erhältlich. Darin sind sechs Monate Nutzungsabonnement für das Traffic-Management über VPN enthalten. Bei einer Verlängerung des Services werden 99 Euro pro Jahr fällig.