CRN Solution Day Netzwerke: Kein Netzwerk ohne Networking

Unter Schlagworten wie Internet of Things und WLAN wird die Welt vernetzt. Dahinter stehen Projekte, in die Systemhäuser ihr ganzes Know-how bei der Umsetzung der Technologien einbringen. Der CRN Solution Day Netzwerke bot den Teilnehmern einen Einblick in die Praxis.

Industrie 4.0 muss klar definiert werden

Daniel Dietz
(Foto: CRN)

Daniel Dietz, IT-Consultant bei Scaltel, erläuterte anhand des Praxisbeispiel der Mapal Dr. Kress AG, einem Anbieter von Präzisionswerkzeugen, wie mit einer einheitlichen und stabilen Netzwerkinfrastruktur der Grundstein für Industrie 4.0 gelegt werden kann. »Bei einem so ungenauen Begriff wie Industrie 4.0 kommt es in erster Linie darauf an, dass gemeinsam definiert wird, was die Anforderungen und Wünsche des Kunden sind«, erklärte Dietz.

Der nächste Schritt war eine komplette Netzanalyse beim Kunden und die Bewertung seiner IT-Landschaft, die Scaltel als »IT-Check 360°« anbietet.
Anhand der Ergebnisse der Analyse wurde das Produktionsnetz in das Verwaltungsnetz integriert, um auf der neuen Infrastruktur basierend intelligente Lagersysteme aufzubauen. Bei Mapal war es zudem wichtig, einen standortunabhängigen Zugriff auf das Netzwerk zu ermöglichen. Dieses Problem hat Scaltel über Network Access Control gelöst, das dem User unabhängig vom Ort der Anmeldung die zugeordneten Richtlinien zuweist. »User plus Endgerät ist gleich Policy oder Regel«, rechnete Dietz vor.

Ein weiterer wichtiger Security-Aspekt sind weitere Schutzmaßnahmen zur Absicherung des Produktions- vom Verwaltungsnetz, wie der IT-Consultant betonte. Während Scaltel sich bei der Netzwerkinfrastruktur auf einer Lösung von Extreme Networks bediente, setzte das Systemhaus bei der Sicherheit auf Next Generation Firewalls von Cisco. »Auf die Stabilität im Netzwerk können wir jetzt aufbauen und weitere Servicekonzepte anbieten«, sagte Dietz.