CRN Solution Day Netzwerke: Kein Netzwerk ohne Networking

Unter Schlagworten wie Internet of Things und WLAN wird die Welt vernetzt. Dahinter stehen Projekte, in die Systemhäuser ihr ganzes Know-how bei der Umsetzung der Technologien einbringen. Der CRN Solution Day Netzwerke bot den Teilnehmern einen Einblick in die Praxis.

Software-defined Storage ist im Kommen

Jochen Poetter
(Foto: CRN)

Die Storage-Budgets der Unternehmen steigen Marktforschern zufolge höchstens um fünf Prozent, die Datenmengen werden in fünf Jahren jedoch um 670 Prozent anwachsen. Das berichtete Jochen Poetter, bei IBM Channel Sales Manager System Storage Software, in seinem Vortrag über das Thema Software-defined Storage (SDS). Neben traditionellen Workloads wie Transaktionsverarbeitung oder E-Mail-Verkehr sind neue getreten wie soziale Netzwerke und mobile Applikationen.

Bereits vor zehn Jahren gab es bei IBM eine Vision der Storage-Virtualisierung. Nutzer müssen sich nicht weiter mit der physischen Beschaffenheit der Speichergeräte beschäftigen und Administratoren können die Ressourcen besser auslasten. SDS ist in der aktuellen Definition des Marktforschungshauses IDC dadurch gekennzeichnet, dass für Speicherungsaufgaben eine Suite von Software-Diensten angeboten wird, die auf Commodity-Hardware ablaufen können. Laut IDC nutzen derzeit in Europa 24 Prozent der Unternehmen SDS, im vergangenen Jahr waren es 16 Prozent gewesen. Als Vorteile nennen die Anwender niedrigere Kosten und einfacheres Management.

»Storage läuft«, betonte Poetter. Von PCs und x86-Servern hat sich IBM in den letzten Jahren getrennt, weil die Geschäfte unattraktiv geworden waren. Storage ist auch in der Hardware verankert, doch das SDS-Konzept macht daraus ein Software-Angebot. IBMs SDS-Produkte sind in der Spectrum Storage Family zusammengefasst. Systemhäusern empfahl der Manager, darüber nach-
zudenken, wie sie dem Trend zur Software Rechnung tragen können.