CRN-Workshop Netzwerk-Technologien: Mehr Umsatz im Netzwerk der Zukunft

Die Welt vernetzt sich und schafft dabei neue Geschäftsmöglichkeiten – auch für den Fachhandel. Beim CRN-Workshop Netzwerk-Technologien konnten sich die Teilnehmer über neue Vernetzungsstrategien informieren.

Bernd Büttner, Director Strategic Marketing bei Bintec-Elmeg
(Foto: CRN)

Digitale Kommunikation ist längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Was an Vernetzungsleistung hinter all den Twitter-Accounts und Facebook-Post, iTunes-Einkäufen und WhatsApp-Nachrichten steckt, ist enorm. Ebenso enorm sind die Umsatzmöglichkeiten, die die Komplettvernetzung nicht nur den Herstellern von Netzwerk-Technologie, sondern auch Resellern und Systemhäusern bietet.

Beim CRN-Workshop »Netzwerk-Technologien« konnten sich die Teilnehmer ausführlich darüber informieren, wie sich Devices, Arbeitsplätze und ganze Unternehmen vernetzen lassen. Dass Networking-Technologie weit mehr ist als Router und Switches, die miteinander verbunden werden, verdeutlichte die Bandbreite der Vorträge beim Workshop.

So befasste sich etwa Bernd Büttner, Director Strategic Marketing beim Nürnberger Netzwerk- und TK-Spezialisten Bintec-Elmeg, in seiner Präsentation mit der anstehenden Umstellung von ISDN- auf IP-Technologie. »Das Totenglöcklein von ISDN läutet und es läutet lauter bis 2018 – dann ist es vorbei«, prognostizierte Büttner. Der Marketingchef schaute in seiner Präsentation nicht nur auf 25 Jahre ISDN zurück, sondern gab auch einen Ausblick, was mit der Umstellung auf All-IP auf die Branche zukommt. »Innerhalb der letzten 25 Jahren hat sich auf der Basis von ISDN sehr viel entwickelt«, hob Büttner hervor. »Eine riesige ‚Erblast‘ hat sich aufgetürmt, die wird jetzt Stück für Stück abgetragen.«

Bis 2018 soll ISDN im Rahmen des Breitbandausbaus von der Bildfläche verschwunden sein. Schon jetzt nehme die Anzahl von ISDN-Anschlüssen zunehmend ab, während die Zahl von IP-Anschlüssen stetig wächst.

Bei der Umstellung kommen eine Reihe von Herausforderungen auf die Branche zu. Als entscheidende Faktoren sieht Büttner unter anderem die Sprachqualität, netzintegrierte Leistungsmerkmale und Spezialapplikationen. Besonders wichtig sei auch die Sicherheit, die einen Mehrwert schaffen müsse. »Aber auch eine Schlacht der Features gilt es zu vermeiden«, betonte Büttner beim CRN-Workshop: »Lieber die integrativen Möglichkeiten nutzen, um neue Lösungen zu entwickeln«.

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