Zusammenarbeit soll einfacher werden: IBM setzt aufs Flash-Geschäft

Mit der Fokussierung auf den Wachstumsmarkt für Flash-Storage möchte IBM den Umsatz im Speichergeschäft wieder ankurbeln. Für den Vertrieb kompletter Speicherlösungen sucht Big Blue neue Partner.

Steffen Noevig, Storage Channel Manager Europe bei IBM, Foto: IBM

Flash-Storage ist auf dem Vormarsch. Denn während die Speicherkapazitäten in den vergangenen Jahren rasant gestiegen sind, hat sich die Performance herkömmlicher Storage-Lösungen – im Gegensatz etwa zu der von Servern – kaum weiter entwickelt. Unternehmen, die hoher mit Geschwindigkeit auf Daten zuzugreifen möchten, nutzen deswegen für Performance-intensive Anwendungen immer häufiger Flash-Storage. Nach Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC wächst der Flash-Markt jährlich um 27 Prozent.

Von dieser Entwicklung möchte auch IBM profitieren, denn für Big Blue ist es im Storage-Geschäft in jüngster Zeit nicht rund gelaufen. Den Marktforschern von Gartner zufolge ist der Umsatz von IBM im Geschäft mit externen Plattenspeichern im ersten Quartal um 2,7 Prozent auf 582,4 Millionen Dollar zurückgegangen. Big Blue verlor damit seine Platzierung als Nummer zwei im Markt an Konkurrent NetApp.

Mit einer stärkeren Fokussierung auf Flash möchte IBM nun wieder Schwung ins eigene Speichergeschäft bringen. »Flash ist das große Thema im Markt«, sagt Steffen Noevig, Storage Channel Manager Europe bei IBM. Bereits im vergangenen Jahr hat der IT-Riese den auf Flash-Technologie spezialisierten Hersteller Flash Memory übernommen. Die eigene Flash-Storage-Serie »Flash System« rückt nun stärker in den Mittelpunkt der Produktstrategie.

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