Doppelte Namensgebung: Ist es ein Smartphone oder ein Kondom?

Produktnamen sollen natürlich gut klingen und einprägsam sein – sie können aber auch schnell zu Verwirrung führen. Ein amerikanischer Blogger hat jetzt einmal überprüft, welche Produktnamen für Kondome und für Smartphones vergeben werden – das Ergebnis ist verblüffend.

Bild: Tomizak/pixelio.de

Produktnamen sollen einprägsam sein und stehen im Idealfall für eine ganze Produktkategorie. Beste Beispiele sind das »Tempo«-Taschentuch oder die »Nivea«-Creme.

Kreative Namensideen können aber auch böse nach hinten losgehen – insbesondere die Autobranche tritt immer wieder ins Fettnäppchen. So wurde der Nissan »Serena« nie ein großer Renner, denn in vielen europäischen Ländern ist unter diesem Namen auch eine Damenbinde erhältlich. Mitsubishi vermarktet aktuell ein ultra-sparsames Elektroauto mit dem für den deutschsprachigen Raum unglücklichen Namen »i-Miev«. Citroen erntete in England Lacher für das Modell »Evasion«, denn »tax evasion« bedeutet bei den Briten »Steuerflucht«. Der »Cayenne« von Porsche steht bei unseren französischen Nachbarn dummer Weise für »Arbeitslager«. Der russische Geländewagen »Lada Niva« dürfte die Spanier zum Schmunzeln bringen: »Ni va« heißt dort »geht nicht«.

Die amerikanische Blog-Seite »The Intercom Blog« hat kürzlich die Produktnamen von Smartphones und Kondomen überprüft. Gemein? Keineswegs! Die Blogger stellten fest: Android-Smartphones sollen sexy klingen, Kondome aber auch. Hinter einigen Produktbezeichnungen verbergen sich deshalb tatsächlich sowohl Android-Geräte, als auch technologisch nicht ganz so hochwertige Gummihüllen zur Verhütung. Aber sehen sie selbst (auch als kleines Quiz für Kollegen geeignet):

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