CRN-Channeltracks: ITK-Reseller ordern bei den Broadlinern

Broadliner Ingram Micro kann der aktuellen CRN Channeltracks-Studie zufolge seine Marktführerschaft in Deutschland behaupten: Sowohl in punkto Bekanntheit wie auch bei der Nutzung als Einkaufsquelle liegt der Broadliner vor den Verfolgern Also Actebis und Tech Data.

Die CRN-Studie Channeltracks liefert regelmäßig umfassende Daten zum deutschen ITK-Channel. Da die Langzeitstudie regelmäßig – jeden Monat werden über mehrere hundert Fachhändler befragt – erhoben wird, bieten sich auch Einblicke in die Entwicklung des Channels. Beispielsweise kann die Studie aufzeigen, wie sich das Einkaufsverhalten der ITK-Fachhändler verändert: Mit fast 96 Prozent der Nennungen bleibt die Distribution die wichtigste Einkaufsquelle. Wichtigstes Entscheidungskriterium für die Wahl des Lieferanten ist für viele Fachhändler nicht etwa der beste Service: An Nummer eins steht diesbezüglich bei den meisten Resellern als ausschlaggebendes Kriterium die Sortimentsbreite (46 Prozent), an Nummer zwei der beste Preis (41 Prozent). 24 Prozent der Reseller ordern bei den Distributoren Waren im Wert von 500.000 bis 2,5 Millionen Euro. Bei 14 Prozent sind es zwischen 250.000 und 500.000 Euro, bei 13 Prozent zwischen 100.000 und 250.000 Euro sowie bei 18 Prozent immerhin bis zu 100.000 Euro.

Bei der Frage nach der Bekanntheit wie auch bei der tatsächlichen Nutzung als Einkaufsquelle durch die Reseller dominieren die Broadliner klar: In beiden Kategorien liegt die Troika Ingram Micro, Also Actebis und Tech Data klar vor dem Verfolgerfeld. Ingram Micro ist der bekannteste (73 Prozent) und der meist genutzte (67 Prozent) Lieferant im ITK-Channel. Der aus der Fusion von Also und Actebis entstandene Fusionsriese liegt in beiden Kategorien (Bekanntheit 63 Prozent, Nutzung 56 Przent) immer noch klar hinter den Dornachern. Die Marktführerschaft, die sich die Soester seit der Fusion aus der Addition der Also- und Actebis-Umsätze errechnen, bestätigt sich in dieser Hinsicht zumindest nicht. Tech Data hält die Position Nummer drei im Markt mit einem deutlichen Vorsprung von 44 Prozent der Nennungen als wichtigste Einkaufsquelle vor dem Verfolgerfeld.

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