Systemhaus-Kooperation profitiert von Umstrukturierung: Comteam geht gestärkt aus der Krise hervor

Die verstärkte Integration in die Strukturen der übergeordneten Verbundgruppe EP sorgte Ende 2009 bei Comteam für Unruhe. Zudem litt die Systemhaus-Kooperation unter der ungünstigen Konjunkturentwicklung. Doch nach Umsetzung der Reform und einer neuen thematischen Schwerpunktsetzung sieht sich Comteam nun wieder bestens aufgestellt.

Erfolgreiche Umstrukturierung

Dabei hätte sich die interne Beratungsstruktur für Comteam fast zum Problemfall entwickelt. Im Rahmen einer im vergangenen Jahr umgesetzten Umstrukturierung beschränken sich die Comteam-Berater seitdem auf das Systemhaus-Geschäft, während Handels- und betriebswirtschaftliche Themen von den Mitarbeitern der regionalen EP-Niederlassungen betreut werden. Die Reform weckte Befürchtungen, dass es den EP-Vertrieblern an Verständnis für das Systemhaus-Geschäft mangele und soll auch zum Rückzug von Glatters Vorgänger Claas Eimer geführt haben. Doch nur wenige Monate nach der Neuregelung hat sich die Aufregung gelegt: »Für die Umstrukturierung bekommen wir von allen Seiten ein sehr positives Feedback und vor allem haben die Partner die neuen Strukturen angenommen«, berichtet Glatter. So gebe es fühlbare Mehrwerte, wie die Menge an Output und neue Leistungen, die für echte Zufriedenheit sorgten. »Der Außendienst von Comteam bestand nach dem alten Modell aus sechs Mitarbeitern, die jeweils über 100 Mitglieder betreuen mussten und für sämtliche Fragen – auch zum Thema Waren – zuständig waren« ergänzt EP-Chef Jörg Ehmer, der die Reform in seiner früheren Funktion als Geschäftsführer der Verbundgruppe im vergangenen Herbst auf den Weg brachte: »Die Mitarbeiter waren einfach heillos überfordert.« Nun stünden 30 EP-Außendienstmitarbeiter und ihre Innendienst-Teampartner in den regionalen Niederlassungen zusätzlich für die Mitglieder der Systemhaus-Kooperation zur Verfügung. »Ich bin überzeugt, dass die Umstrukturierung der richtige Schritt war«, so Ehmers Resümee.

Wie Glatte berichtet, habe sich durch die Frage nach der Kompetenz der EP-Vertriebsmitarbeiter im Systemhaus-Bereich habe sich inzwischen gelöst. So gebe es eine sehr aktive Kommunikation zwischen den Systemhaus-Beratern und den EP-Außendienstmitarbeitern. »Zudem ist auch der CE-Bereich heute nicht mehr weit von der IT entfernt«, erklärt Glatter. So seien bestimmte Cisco-Lösungen für Comteam vor allem im Bereich kleine und mittelständische Unternehmen interessant, während diese parallel für EP im Rahmen der Heimvernetzung genutzt würden. »Auch für EP bietet die verstärkte Zusammenarbeit mit Comteam so die Möglichkeit, einen Schritt vorneweg zu sein.«

Übersicht