Das Grauen lauert im Serverraum: Lazy Friday: Von Kabelmonstern und Müllservern

Ein Gespenst geht um, in Rechenzentren, Serverräumen und Kabelschränken. Es heißt »Ordnung« oder gar »Sauberkeit«. Igittigitt! Denn jeder Admin weiß, dass wahre Kreativität ihre Freiräume braucht. Wir haben einige Musterbeispiele für solche hochkreativen Arbeitsumgebungen gefunden.

Wer einen Blick auf die Web-Sites oder in die Werbebroschüren von Firmen wirft, die Datacenter-Ausrüstung, Server, Switches, Kabelschränke und Patch-Panels anbieten, fühlt sich in eine andere, eine bessere Welt versetzt.

In den Hochglanzbroschüren tummeln sich adrett gekleidete IT-Manager und Administratoren. Und das in einer unwirklich erscheinenden Umgebung, mit spiegelblanken Fußböden, akkurat drapierten Patch-Kabeln, Switches und Servern im Hochglanz-High-Tech-Look.

Ab und an sind sogar weibliche Wesen in solchen Pseudo-Rechenzentren auszumachen. Wir alle wissen: Das hat mit der echten IT-Realität nicht zu tun, wie unsere Beispiele belegen.

Finger weg von meinen Kabeln!

Wie lässt sich am besten vermeiden, dass ein Patch-Kabel versehentlich »entstöpselt« wird? Ganz einfach, indem man den Zugang zu Switches und Patch-Panels abschirmt – durch einen »Kabelvorhang«.

Bei dieser durchdachten Konstruktion haben Unbefugte keine Chance, an den Switch oder Kabelverteiler heranzukommen.

Es gehört schon ein gerüttelt Maß an Energie und Mut dazu, sich durch diesen Verhau zu wühlen (oder zu knippsen?). Eine solche Konstruktion ist in jedem Fall putzfrauensicher. Kleiner Nachteil: Das Umstecken ist ein bisschen komplizierter. (Quelle: Sysadminday)