US-Notenbankchefin warnt vor Bitcoin: »Eine hochspekulative Anlageform«

In der Pressekonferenz zur Zinserhöhung der Fed warnte US-Notenbankchefin Yellen vor dem Bitcoin. Er sei ein hochspekulative Anlageform, spiele aber insgesamt eine untergeordnete Rolle.

Wie riskant ist der Bitcoin?
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Am Mittwoch hat die US-Notenbank Fed zum dritten Mal im laufenden Jahr den Leitzins auf die Spanne von 1,25 - 1,5 Prozent erhöht. 2018 sollen drei weitere Zinserhöhungen folgen. Damit reagieren die Währungshüter auf den konjunkturellen Aufschwung in den USA. In der Pressekonferenz warnte die US-Notenbankchefin Yellen anschließend mit eindringlichen Worten vor dem Bitcoin.

Yellen sagte wörtliche, »der Bitcoin spiele eine sehr untergeordnete Rolle auf dem Finanzmarkt. Er sei keine stabile Wertanlage und stelle kein staatliches Zahlungsmittel dar.« Vielmehr sei der Bitcoin eine »hochspekulative Anlageform«. Auf Seiten der Fed würde man jedoch im Bezug auf den Bitcoin keine Regulierungen vornehmen, außer sicherzustellen, dass die von der Fed beaufsichtigten Bankenorganisationen die Kursentwicklungen des Bitcoin und Beziehungen zu Bitcoin-Investoren aufmerksam beobachten würden.

Die US-Notenbankchefin misst dem Bitcoin im internationalen Zahlungssystem insgesamt allerdings nur eine geringe Rolle bei - trotz der jüngst aufgelegten Bitcoin-Terminkontrakte an der Chicagoer-Börse. Der Kurs der Digitalwährung war nach den ersten gehandelten Futures am Montag weiter angestiegen. Aktuell liegt er bei 16.500 US-Dollar.