Die schönsten Bilder vom ITK Media Summit: Werbung und die Ängste der Neandertaler

Auf dem ITK Media Summit informieren sich Marketing- und Media-Entscheider der ITK-Branche über die neuesten Entwicklungen in der B-2-B-Kommunikation. Wir zeigen Ihnen die schönsten Bilder vom Gipfel!

Das Referenten-Duo Matthäus Hose, Verlagsleiter WEKA FACHMEDIEN, und Prof. Dr. Matthias Spörrle
(Foto: CRN)

Über hundert Branchenprofis besuchten in diesem Jahr den ITK Media Summit, der im WEKA-Verlagsgebäude in München-Haar stattfand. Die Veranstaltung hat sich auch im ITK-Umfeld als wichtiger Gipfel etabliert, auf dem sich Marketing- und Media-Entscheider über neueste Entwicklungen der Kundenkommunikation und informieren und austauschen können. Den Schlüsselvortrag zum Status quo der Medienkommunikation gaben auf dem Event einmal mehr das Referenten-Duo Pr. Dr. Matthias Spörrle und Matthäus Hose, das nach eigener, augenzwinkender Einschätzung »Genialität und Bescheidenheit« vereint. Der Wirtschaftspsychologe und der Verlagsleiter der WEKA-Fachmedien widmeten sich unter dem Titel »Hilfe! Mein Kunde ist ein Neandertaler – Märkte ändern sich, Menschen nicht« in ihrer gewohnt unterhaltsamen Keynote der Werbepsychologie und der Medienwirkung. »Wie Steinzeitmäßig sind wir eigentlich drauf?«, fragte Verlagsprofi Hose also durchaus ernstgemeint, denn wie Co-Referent Spörrle mit theoretisch fundierten Wissen belegen konnte, sind sie Medienrezipienten bei der Mediennutzung noch von denselben Urinstinkten gelenkt, die schon ihre Vorfahren auf die richtige Spur brachten. Dazu zählen insbesondere die Angst vor Isolation oder die Angst, zu kurz zu kommen, wie die Referenten aufzeigen. Auch Vorbilder oder das Verlangen nach Wahrnehmung sind wichtige Antriebsfedern. Entscheidend ist: Die Bereitschaft des Kunden sich auf eine Ansprache überhaupt einzulassen, findet nicht nur auf faktischer, sondern vor allem auch auf unbewusster Ebene, also aus dem Bauch heraus, statt. (lesen Sie dazu auch das Interview mit Prof. Dr. Spörrle).

Und das unabhängig davon, welche Kommunikationsmittel und -medien die Menschen nutzen. Matthäus Hose zeigt auf, auf welch vielfältige Weise Medienprofis im Zeitalter der Multikommunikation die Rezipienten adressieren: Zu den traditionellen Printmedien und den Online-Angeboten sind längst auch Events und Social Media-Formate hinzugekommen. Bei aller Euphorie über vergleichsweise neue Kommunikationskanäle mahnt er an, die klassischen Medienangebote nicht zu unterschätzen: »In unserem Verlag sehen wir, dass vor allem auch das Medium Print weiter kräftig zulegt.« Denn Print-Produkte verfügten über eine höhere Wertigkeit und Nachhaltigkeit als digitale Medien. Co-Referent Spörrle pflichtet ihm bei: »Eine crossmediale Ansprache bringt mehr Berührungspunkte zu den Empfängern. Deshalb ist es unabdingbar mehrere Kommunikationskanäle zu kombinieren.« Dieses Wissen wurden vom Referentenduo freilich nicht in theoretisch-trockener Manier, sondern viel mehr in gewohnt spaßiger Weise mit vielen unterhaltsamen Videobeispielen dargeboten.

Der Summit mündete auch in diesem Jahr in einen lockeren Austausch im WEKA-eigenen Biergarten. Bei sonnigen Wetter, feinen Grillwaren und kühlen Getränken konnten sich die Teilnehmer untereinander ausgiebig austauschen und Einsichten aus dem Programm vertiefen. Die schönsten Bilder vom ITK Media Summit sehen Sie hier: