Bitkom-Umfrage: ITK-Unternehmen wollen mehr investieren

Bereits im vergangenen Jahr haben die meisten ITK-Unternehmen in Deutschland kräftig investiert, vor allem in Forschung und Entwicklung sowie die Erschließung neuer Kundengruppen. 2016 sollen die Ausgaben noch einmal steigen.

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Nur rund zwei Prozent der deutschen ITK-Unternehmen haben im vergangenen Jahr nicht investiert. Das geht aus einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom hervor. Demnach steckten zwei Drittel der Firmen ihr Geld in Forschung und Entwicklung (67 Prozent) und fast genauso viele in die Erschließung neuer Kundensegment (63 Prozent). Etwa ein Viertel wendete Mittel für den Ausbau des Auslandsgeschäftes auf (28 Prozent) und führte Ersatzinvestitionen durch (26 Prozent). Jedes fünfte Unternehmen investierte, um seine Kapazitäten zu erweitern. Rund 13 Prozent übernahmen andere Firmen und acht Prozent finanzierten Start-ups.

An dieser hohen Investitionsbereitschaft wird sich der Bitkom-Umfrage zufolge auch 2016 nichts ändern. Zwei Drittel der ITK-Unternehmen wollen ihre Investitionen sogar steigern – die Hälfte von ihnen um mehr als fünf Prozent. Nur vier Prozent der befragten Firmen gehen von rückläufigen Investitionen aus. »Nur wer innovativ bleibt, kann in der sich besonders dynamisch entwickelnden IT an der Spitze bleiben. Diese Innovationsfähigkeit spiegelt sich auch in der Investitionsbereitschaft wider«, fasst Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder zusammen.

Von den kleinen und mittelständischen Unternehmen wollen 69 Prozent zusätzlich Mittel für Investitionen bereitstellen. Bei großen Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern sind es 53 Prozent. »Die hohe Investitionsbereitschaft gerade im IT-Mittelstand ist ein gutes Signal«, freut sich Rohleder.