Automatisierung als Schlüssel zum Erfolg: Warenfluss 4.0 als Herausforderung

Zwar haben die Logistiker für sich selbst bereits einen hohen Grad der Prozessautomatisierung erreicht, bei der Anbindung von Lieferanten und Kunden im Zuge der Digitalisierung sieht sich die Branche jedoch vor große Herausforderungen gestellt.

(Foto: Fotolia/Kalafoto)

Die großen herbstlichen Symposien der Logistikbranche rückten die Frage, wie sich das Supply Chain Management im Zeichen der Digitalisierung ändern wird, in den Mittelpunkt: Auf dem Deutschen Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Berlin beschäftigten sich im Oktober rund 3.200 Teilnehmer mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Branche, im November diskutierten, ebenfalls in der Hauptstadt, etwa 2.200 Teilnehmer auf dem BME-Symposium des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik die Herausforderungen des Industrie 4.0 für Beschaffung und Warenfluss.

Es war freilich auch eine Gelegenheit für die Branche, die eigene Leistungsfähigkeit auszustellen, schließlich hat kaum ein anderer Industriezweig einen vergleichbar hohen Automatisierungsgrad in seinen Prozessen erzielt, wie die Logistik. Doch gilt dies vor allem für die Intralogistik, in der Anbindung von Kunden und Lieferanten sei man noch weit von einer durchgängig automatisierten und transparenten Lieferkette entfernt.

Übersicht