Kommentare (5)

Antwort von PC-Flüsterer Bremen , 21:03 Uhr

Nein, wir können auf Bargeld keinesfalls verzichten. Die US-Ladenkette mit dem pasenden Namen "Target" konnte durch die Sammlung und Auswertung der (bargeldlosen) Einkäufe einer Pubertären korrekt ermitteln, das sie schwanger war! Sie bekam dann Werbung für Babysachen, was den bis dato unwissenden Vater erzürnte. Und das waren nur die Einkäufe in diesem einen Laden. Der Kunde wird noch durchschaubarer und manipulierbarer, wenn man die Einkäufe in unterschiedlichen Läden und Branchen zusammenführt, wie es beispielsweise bei Payback geschieht. Nein, Bargeld muss bleiben, auch wenn die Lobby immer wieder versucht, uns Plastikgeld schön zu reden. Und wenn wir erst mal von Plastikgeld abhängig sind, werden sie uns mit Transaktionsgebühren schröpfen.

Antwort von Michael P. Klotz , 14:54 Uhr

Nachtigall, ich hör Dir trapsen: Ich bin weit weg davon, paranoid zu sein, aber machen wir uns bewusst: Schon jetzt sind wir beinahe gläsern - durch protokollierte Internetnutzung, FB, Whatts-App, usw. Durch einen komplett bargeldlosen Zahlungsverkehr wären wir es dann noch einen gehörigen Schritt mehr - abgesehen davon, dass viele daran verdienen würden - das will ich nicht, dazu habe ich keinen Volksvertreter legitimiert!!!

Und: Die Skandinavier (bzw. einige von ihnen, aber auch ihr Naturell) sind mir ansonsten grundsätzlich sympathisch, aber auch sympathische Menschen können irren…

Antwort von TKO , 13:32 Uhr

Ich sehe das Problem darin das jede Transaktion Gebühren kostet. Das gefällt sicherlich den Banken, StartUps, Kreditkartenunternehmen usw. aber nicht den Geschäften/Händlern deren Margen sowieso immer geringer werden.

Antwort von AWEBE , 11:20 Uhr

Sämtliche Dienstleister, welche ja ein grosser Anteil der deutschen Bevölkerung darstellen, müssten hier eigentlich auf die Barrikaden gehen.

Warum? Weil ihnen nahezu das gesamte Trinkgeld verloren gehen wird…

Auch die Spendenboxen, die uns zum Entsorgen von Kleinmünzen dienen, werden dann auch nicht mehr benötigt…

Antwort von Oliver Römisch , 11:19 Uhr

Und weg damit. Mich stört es schon seit Jahren, daß man immer noch Geld mit sich rumschleppen muß, vom Automaten holen muß. Daß man es nebenbei verlieren kann oder es gestohlen werden kann inklusive Totalverlust macht es nicht besser. Eine Geldbörse voller Münzen ist so ziemlich das Unnötigste in meiner Jacke, beult aus und sieht doof aus. Man würde nebenbei auch allerlei kriminelles Getue unterbinden - und da kommt der Grund, warum Bargeld noch so beliebt ist, insbesondere am Kiosk und in Restaurants: man kann es "beiseite" schaffen, an der Steuer vorbei. Oder wenn ich mir in Hamburg die Gebrauchtwagenhändler-Gebiete so ansehe, dann muß ich ja auch davon asugehen, daß dort nicht jeder Handel beim Finanzamt deklariert wird? (Oder wie fahre ich sonst eine AMG S-Klasse wenn ich nur Golf und Astra verkaufe?). Drogenhandel wäre auch so ein Bereich, wo dann wenigstens Transparenz der Geldflüsse geschaffen werden kann. Ich sehe da nur positive Aspekte - also für rechtschaffende Menschen, die Gesetze und Regeln dieser Gesellschaft beachten.