Kommentare (2)

Antwort von Mitch , 17:26 Uhr

Ich weiss nicht ob die Zahl 70 % befallener Unternehmen in Deutschland stimmt, die MBabylon nennt, scheint mir doch etwas übertrieben. Ich beschäftige mich hauptsächlich mit Klein- und Kleinstunternehmen (1 -4 Personen) und kann aber dafür bestätigen, dass Sicherheitsaspekte eine untergeordnete Rolle spielen. Dort ist das aber mangelnden finanziellen und personellen Ressourcen geschuldet. Meine Erfahrung ist dass aus den gleichen Gründen in solchen Unternehmen bei einem Sicherheitsbruch nur die geringstmöglichen Massnahmen ergriffen werden, es darf halt nichts kosten und nicht viel Zeit beanspruchen. Insofern muss ich MBabylon bei seinem Punkt 2) recht geben, da ich glaube dass bei vielen Kleinunternehmen "Zeitbomben" schlummern, die dann evtl. von Botnetz-Betreibern ausgenutzt werden.

Antwort von MBabylon , 15:18 Uhr

Am Ende des Tages geht es nur über gesetzliche Vorgaben und drastische Strafen.

Viele Unternehmenslenker setzen sich nicht mit dem Thema auseinander und andere denken, dass ja in den letzten 10 Jahren nichts passiert ist. Warum soll dann jetzt etwas passieren ?

Wenn man darüber nachdenkt, dass im letzten Jahr ca. 70% der deutschen Unternehmen von Verschlüsselungstrojanern befallen waren, dann stelle ich die Frage: 1) hatten die alle keinen Schutz ?? 2) was ist mit dem Schadcode in den Systemen der sich nocht nicht gemeldet hat ? 3) warum wurde nur in den wenigsten Unternehmen Maßnahmen getroffen?