QSC wieder im Plus: QSC wächst im Cloud-Geschäft

Auch dank des florierenden Cloud-Geschäfts kann die Kölner QSC AG seit Jahresbeginn wieder Gewinne verbuchen. Der Gesamtumsatz geht jedoch weiter zurück, weil das Kerngeschäft mit Telekommunikationsdienstleistungen schwächelt.

QSC-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann
(Foto: QSC AG)

QSC hat in seinem dritten Geschäftsquartal 2017 den dritten Konzerngewinn in Folge erwirtschaftet. Das Unternehmen führt das erfreuliche Ergebnis auf die verbesserte Kostenbasis sowie niedrigere Abschreibungen zurück. In den ersten drei Quartalen des Jahres weist QSC damit einen Konzerngewinn von 2,6 Millionen Euro aus im Vergleich zu -0,1 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz ging allerdings um 29,1 Millionen Euro auf 264,8 Millionen Euro gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres (293,9 Millionen Euro) zurück.

Allerdings entwickelten sich die Umsätze nicht in allen Unternehmensbreichen rückläufig. Besonders dynamisch entwickelte sich in den ersten neun Monaten das Cloud-Geschäft mit einem Umsatzplus von 63 Prozent auf 19,5 Millionen Euro im Vorjahresvergleich. Im Consulting sowie im TK-Geschäft mit Firmenkunden lagen die Umsätze auf Vorjahresniveau. Dagegen sanken die TK-Umsätze mit Wiederverkäufern um 22,9 Millionen Euro auf 68,4 Millionen Euro. Im Outsourcing gingen die Umsätze um 13,4 Millionen Euro auf 77,9 Millionen Euro zurück.

Angesichts der guten Entwicklung des Free Cashflows erhöht QSC die Prognose für das Gesamtjahr 2017 und erwartet nun einen Free Cashflow von 10 bis 11 Millionen Euro. Bisher wurde ein Free Cashflow leicht über dem Vorjahresniveau von 8,4 Millionen Euro prognostiziert.

Für das Gesamtjahr plant QSC unverändert mit einem Umsatz von 355 bis 365 Millionen Euro und einem EBITDA-Ergebnis von 36 bis 40 Millionen Euro. QSC-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann erklärt: »Wir setzen konsequent unsere Pläne für 2017 um: sukzessiver Ausbau des Cloud-Geschäfts, Stärkung des TK-Geschäfts für Firmenkunden und Erhöhung der Profitabilität.«