Eine reine »Schutzfunktion«: Apple erklärt Akkuproblematik

Immer noch kämpfen Apple-Kunden mit iPhones, die sich plötzlich abschalten. Jetzt äußert sich Apple erstmals zu dem Akkuproblem. Das Herunterfahren sei keine Fehlfunktion, sondern ein gewollter Prozess.

(Foto: Apple)

Immer mehr Apple-Kunden kämpfen mit iPhones, die sich plötzlich abschalten. Die Akku-Anzeige zeigt einen Status von 30 Prozent an, im nächsten Augenblick verabschiedet sich das Smartphone und schaltet sich aus. Kaum mit Strom versorgt, meldet der Energiebalken wieder eine Ladung von 30 Prozent.

Jetzt erklärt Apple, wie es zu den Akkuproblemen, die »lediglich eine kleine Anzahl von iPhone 6s zeige«, kommt: Angeblich haben einige Akkukomponenten vor ihrem Einbau etwas länger an der Luft gelegen, deshalb lasse die Batterieleistung schneller nach und löse das unerwartete Abschalten des iPhones aus. Dabei handele es sich aber nicht um ein Sicherheitsproblem, sondern um einen »gewollten Prozess«, so Apple. Ist es zum Beispiel sehr kalt, schaltet das Gerät automatisch ab. Der Vorgang diene dem Schutz der Elektronik vor niedrigen Spannungen. Betroffene können über die Seriennummer online prüfen, ob sie ihren Akku über Apples kostenloses Akku-Austauschprogramm ersetzen können.