Digital Transformation Convention 2017: Das Herz der digitalen Transformation schlägt in München

Für zwei Tage wurde München zum Zentrum der Digitalisierung. Auf der Digital Transformation Convention, die von CRN, Markt&Technik, Ihr Systemhaus sowie Medizin+Elektronik veranstaltet wurde, trafen Entscheider aus der ITK- und Elektronikbranche zusammen.

(Foto: CRN)

Am 24. und 25. Oktober stieg das große Digitalevent in München. CRN, Markt&Technik, Ihr Systemhaus und Medizin+Elektronik hauchten dem abstrakten Begriff der »Digitalen Transformation« während der »Digital Transformation Convention« Leben ein und stellten die besten Lösungen vor, die Firmen den Übergang in das digitale Zeitalter ermöglichen. Neben einem spannenden Programm, das alle Aspekte rund um die Digitalisierung von Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft beleuchtete, und einer informativen Ausstellung fand auch die »Digital Transformation Award Night« statt, bei der die besten Pioniere der Digitalisierung sowohl aus der Elektro- als auch aus der IT-Branche ausgezeichnet wurden.

Überhaupt bot die Digital Transformation Convention eine erstklassige Gelegenheit für den interdisziplinären Austausch zwischen dem ITK-Channel und der Elektronikbranche. Zwei der von »Horizont« unter den Top Ten ­gelisteten Fachzeitschriften in Deutschland, CRN und Markt&Technik, brachten auf dem Event das Fachpublikum aus beiden Märkten zusammen. Einen reizenden Kontrast zum Convention-Thema bot die Location, denn der Kohlebunker in München besticht durch seinen rauen und einzigartigen Industrie­charme. Vor der Veranstaltung hatten CRN und Ihr Systemhaus zukunftsorientierte Unternehmen aus dem ITK-Umfeld dazu aufgerufen, sich mit Projekten für den »Digital Transformation Award 2017« zu bewerben. Eine Fachjury um CRN-Chefredakteur Martin Fryba wählte daraufhin unter zahlreichen Einsendungen fünf Gewinner aus, deren Projekte sich durch Innovation, Effektivität und Kundennutzen von der Konkurrenz abheben. Entscheidende Kriterien waren neben der Unternehmensgröße des Kunden oder der Investitionshöhe auch die Komplexität des Projekts und die Frage, ob die umgesetzte Lösung oder Teile davon in ähnlichen Kundenprojekten wieder verwendet werden können.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von H. W. , 17:33 Uhr

Liebes CRN Redaktionsteam,

das scheint wohl die größte Lachnummer dieses Jahres zu sein, Sunpoint und erfolgreiche Digitalisierung. Hier hätte besser recherchiert werden müssen und auch mal Kunden und Mitarbeiter befragt werden sollen.

Als langjähriges Sunpoint Clubmitglied mit jahrzehnter langer IT Erfahrung kann ich nur sagen, diese Digitalisierung hätte eigentlich als Negativbeispiel (worstcase Szenario) hergenommen werden können. Wenn man regelmäßig als Kunde die Studios

besucht fragt man sich sehr wohl, ob Digitalisierung hier überhaupt verstanden wird geschweige denn überhaupt umgesetzt wurde. Als Beispiel wären da:

- Regelmäßige „Offline-Zeiten“ an denen gar nichts mehr geht, das Kassensystem mehrmals kpl. gestartet werden muss bis etwas funktioniert hier wurde das Offline definitiv falsch verstanden/interpretiert

- Mitarbeiter und Studioleitung müssen weiterhin einen Berg von Formularen und Papierausdrucken erzeugen

- Studioarbeiten (insbesondere Lohnabrechnungen) müssen am Counter an der Kasse vor Publikumsverkehr vorgenommen werden

Die Liste kann mit Sicherheit weiter fortgeführt werden, wenn man noch etwas Hintergrunddetails hat. Das Unternehmen hat zudem einen wesentlichen Punkt einer erfolgreichen Digitalisierung missachtet: den Mitarbeiter von Anfang an mitnehmen, begleiten und die Digitalisierung als Chance zur Arbeitserleichterung mit anzusehen.

Schade, dass ca. 3.600,-- Euro pro Studio ausgegeben wurde, um ein gutlaufendes System schlechter zu machen. Naja, das Geld wird über die anstehenden Preisanpassungen wieder reingeholt.

Digitalisierung bedeutet nicht nur einige Raspberries zu vernetzen, sondern sollte ganzheitlich vom ersten Kundenkontakt, über die Mitarbeiter und sämtliche Unternehmensprozesse betrachtet werden.