Support-Ende für Vista, Office 2007 und viele andere: Microsoft schickt über 40 Produkte in Rente

In diesem Jahr läuft der erweiterte Support für über 40 Microsoft-Produkte aus. Während der Exchange Server 2007, Dynamics NAV 5.0 und Windows Vista schon am 11. April aus dem Programm fallen, folgen im Sommer und Herbst weitere Anwendungen wie die Office 2007-Familie.

Support-Ende im Frühjahr 2017

Updates für die auslaufenden Anwendungen sollten frühzeitig und ausführlich geplant werden
(Foto: Marco2811 - Fotolia)

Bereits im Januar dieses Jahres war Schluss für die Programme Microsoft Customer Care Framework 2005 .NET 2.0 Edition, Microsoft Internet Security und Acceleration Server 2006 und Microsoft Voice Command 1.6. Auch der Microsoft SQL Server 2012 mit dem veralteten SP2 wird seither nicht mehr unterstützt und muss daher zumindest auf das SP3 upgedatet werden, wenn er weiterhin sicher genutzt werden soll.

Schon deutlich länger ist die Liste der am 11. April aus dem Extended Support fallenden Microsoft-Produkte. Besonders das Ablaufen des Exchange Server 2007 dürfte hier einigen Unternehmen Probleme bereiten, die ihn noch immer einsetzen. Als mögliche Alternativen stehen ihnen die Standalone-Versionen der Exchange Server von 2010, 2013 und 2016 sowie der Umstieg auf ein SaaS-Modell aus der Cloud zur Verfügung. Microsoft empfiehlt Unternehmen im Sinne eines möglichst zukunftssicheren Supports die beiden letztgenannten Möglichkeiten, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass ein direktes Upgrade von der Version 2007 auf 2016 nicht möglich ist. Ähnliche Probleme könnten auch die verbleibenden Nutzer von Microsoft Dynamics NAV 5.0 erwarten. Darüber hinaus ist im April auch für Microsoft BizTalk Adapters für Hostsysteme, BizTalk FileAct and InterAct Adapters für Swift, Expression Web, den Host Integration Server 2006, Office Communicator Phone Edition, Office InterConnect 2007, Visual Studio 2005 Team Edition for Database Professionals und Windows Vista SP2 samt dem Internet Explorer 9 endgültig Schluss.

Kommentare (3) Alle Kommentare

Antwort von Rainer , 16:24 Uhr

@Tooler1: Bei allem Respekt, Win 10 als lediglich für Kinder brauchbar darzustellen, ist grosser Unsinn. Ich stimme zu dass Win 7 zur Zeit für den professionellen Einsatz immer noch das bessere OS ist, das liegt aber aber auch an der breiten Einsatzbasis in Unternehmen. Wir erleben jetzt einfach das gleiche noch einmal das wir schon beim Wechsel von Win XP (über Vista) zu Win 7 mitmachen mussten. Ich denke Win 10 ist auch (anders als Win 8 oder 8.1) ein guter Nachfolger, auch wenn mir selbst einige Dinge wie z.B. die Einschränkungen beim Updating nicht gefallen. Aber ein pauschaler Rat a la "Finger von lassen, zu Linux wechseln" ist gerade im professionellen Umfeld ebenso Unsinn. Geschrieben auf einem PC mit OpenSuse Leap 42.2 ;-)

Antwort von Tooler1 , 11:59 Uhr

Da Windows 7 die einzige, vernünftig einsetzbare Windows-Betriebssoftware für professionelle Anwender ist, stellt die Update Einstellung für dieses Programm ein schwerwiegendes Problem da. Windows 10 ist für Profis nur bedingt tauglich. Für Kinder, Schüler und Anwender, die ihren PC lediglich zum Spielen oder für Media Zwecke nutzen ist ist Windows 10 durchaus empfehlenswert, alle anderen sollten die Finger davon lassen und, bei ausbleibenden Updates für Windows 7, zu Linux wechseln.

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Antwort von Patrick , 16:43 Uhr

Kann ich verstehen diesmal betrifft es erstmal den unbeliebten vorgänger Vista bis Anfang 2020 wird win 7 noch regelmäßig mit updates versorgt ohne internet kann man aber auch dann noch weiterhinn sorglos win 7 einsetzen die produkte selbst laufen ja auch ohne updates weiter