Neues Vertriebsbüro in München: Kassenspezialist Etron will deutschen Markt erobern

Angesichts der Herausforderungen, die im Rahmen der neuen GoBD-Verordnung auf deutsche Einzelhändler und Gastronomen zukommen, hofft der diesbezüglich erfahrene österreichische Software-Spezialist Etron auf einen erfolgreichen Einstieg in den deutschen Markt.

Etron-Chef Markus Zoglauer
(Foto: Etron)

Etron wagt das Abenteuer Deutschland-Expansion: Der Software-Spezialist für Kassensysteme, Warenwirtschaft und E-Commerce-Lösungen hat in München ein deutsches Vertriebsbüro eröffnet. Die österreichische Firma formuliert ehrgeizige Ziele für den Einstieg in den deutschen Markt: Noch in diesem Jahr will Etron 200 Vertriebspartner gewinnen, mittelfristig rechnet die Firma sogar mit 400 Etron-Vertriebspartnern für Deutschland. Die Firma mit Sitz in Wien folgt mit der Expansion einer wohlkalkulierten Überlegung: Denn seit Jahresbeginn gelten auch in Deutschland die meisten Regelungen der »Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff«, kurz GoBD. Zum Jahresbeginn 2020 greift dann zusätzlich das Gesetz zum Schutz vor Manipulation an digitalen Grundaufzeichnungen, das eine zertifizierte Sicherheitseinrichtung für alle Unternehmen fordert.

Angesichts des zu erwartenden Auf- und Umrüstungsgeschäft sieht Etron-Geschäftsführer Markus Zoglauer enorme Wachstumspotenziale im Kassengeschäft: »Bis zu eine Million Unternehmen benötigen aufgrund der neuen Gesetzeslage bis 2020 eine manipulationssichere Kassenlösung«, prognostiziert er. Der Etron-Chef wirbt nun vor allem auch um deutsche ITK-Partner: »Der Markt braucht neue Kassen und wir brauchen neue Vertriebspartner in Deutschland. Wir wollen das Potenzial auf dem deutschen Markt nutzen, jetzt ist genau die richtige Zeit dafür.«

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