Pilotkunde über HPEs Synergy: Booster für die Cancom-Clouds

Eine höchst effiziente Plattform für das Cloud Computing in wenigen Wochen installieren, ohne die vorhandene Infrastruktur einmotten zu müssen. Cancom COO Rudi Hotter vergisst die Channel-Diplomatie und nennt HPEs Synergy eine »mächtigen Waffe«.

Hyperkonvergente Systeme seien im Vergleich zu HPE Synergy ein »Halbschritt in das Cloud Computing«, sagt Rudi Hotter
(Foto: CRN)

»Strategische Partnerschaft« zwischen Reseller und Hersteller, das ist immer ein Reizwort im Channel. Denn eine zu enge Verbindung weckt in jedem breiten Partnernetzwerk Misstrauen. Man hört es von Systemhaus-Chefs, die von vielen auch konkurrierenden Herstellern Produkte und Lösungen vertreiben, deswegen auch recht selten, dass eine Partnerschaft zu einem Hersteller »strategisch« sei. Eine solche existiert zwischen HPE und Cancom, übrigens schon recht lange. Sie ist in den vergangenen zwölf Monaten aber noch intensiver geworden, und zwar in ­erster Linie vor dem Hintergrund der technologischen Cloud-Expertise von Cancom.

Die schätzt man bei HPE in Böblingen offenbar als so hoch ein, dass dieser »strategische Partner« ausgewählt wurde, HPEs derzeit fleißig beworbene Innovation »Synergy« zu testen und – so die Hoffnung – über diese für hybride-IT gedachte Infrastruktur-Lösung für Rechenzentren (siehe CRN-Artikel) positiv zu berichten. Enttäuscht hat Cancom HPE nicht, ganz im Gegenteil: Cancoms Rudi Hotter vergaß die dem COO ohnehin nicht angeborene Channel-Diplomatie und geriet ins Schwärmen.

»Composable Infrastructure«
»Synergy ist eine mächtige Waffe«, sagt Hotter über IT-Architekturen für das Cloud Computing von morgen. Weg vom applikationszentriertem Denken in klassischen IT-Infrastrukturen hin zu flexibler IT-Ressourcenverwaltung über alle Anwendungen hin weg. Agilität, Skalierbarkeit, höchste Effizienz durch einheitliches IT-Management und vollständige Automatisierung und natürlich Performance-Beschleunigung: Solche Voraussetzungen für modernes Cloud Computing sind nur in einem rein Software-definierten Rechenzentrum möglich. HPEs Synergy bringt als Middleware diese Softwarekomponente mit. Basierend auf eigener Hardware integriert Synergy auch die beim Kunden bereits laufende Infrastruktur und macht daraus ein Gesamtsystem, das allen Ansprüchen auf Cloud Computing gerecht werden soll. HPE sieht mit Synergy die Nachteile von hyperkonvergenten Servern (zu applikationszentriert und daher wenig flexibel) aufgelöst und hat für seinen Ansatz gleich eine neue Technologiegattung parat: »Composable Infrastructure«.

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