Aus für iPod Nano und Shuffle: Apple streicht iPod-Familie zusammen

Mit dem Ende des Verkaufs der beiden mobilen Medienplayer iPod Nano und iPod Shuffle hat Apple nun nur noch ein Gerät der einstigen Erfolgsfamilie im Angebot.

Ab sofort bietet Apple den iPod Nano nicht mehr an

Der 2001 eingeführte und enorm erfolgreiche mobile Musikplayer iPod war ein ähnlich wichtiges Produkt für den Umbau und Wiederaufstieg von Apple unter Steve Jobs nach der Jahrtausendwende, wie später das iPhone. Trotz der seither auf andere Medienformate erweiterten Wiedergabemöglichkeiten und neuen Modellen, ist der Bedarf an entsprechenden Geräten allerdings inzwischen deutlich zurückgegangen. Hauptgrund dafür ist, dass alle Funktionen der Medienplayer auch in die allgegenwärtigen Smartphones integrieret sind. Deshalb hat sich Apple jetzt entschieden, das iPod-Portfolio erheblich einzustampfen. Ab sofort hat der Konzern seine einstigen Erfolgsmodelle iPod Nano und iPod Shuffle nicht mehr im Angebot, die beide noch aus Zeiten vor dem iPhone-Stammen.

Da beide Modelle schon seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt wurden, war schon länger über ihre Abschaffung gemutmaßt worden. Der iPod Nano hatte ab September 2005 als noch kompaktere Version den iPod Mini ersetzt. Seit der Vorstellung der siebten Generation im Herbst 2012 wurde er, abgesehen von einigen kleineren kosmetischen Änderungen wie neuen Farben, nicht mehr weiterentwickelt. Gleiches gilt auch für den ebenfalls 2005 vorgestellten displaylosen iPod Shuffle, der schon seit 2010 nahezu unverändert angeboten wurde. Aber auch beim letzten verbliebenen Spross der iPod-Familie, dem iPod Touch, setzt Apple den Rotstift an. Einerseits gibt es diesen nun nur noch in den Varianten mit 32 und 128 GByte Speicherplatz, während die Modelle mit 16 und 64 GByte nicht mehr im Shop erscheinen. Andererseits hat Apple dafür gleichzeitig auch den Preis für die zwei verbliebenen Geräte etwas reduziert.