Also verkleinert Konzernleitung: Stefan Klinglmair verlässt Also

Zentraleuropachef Stefan Klinglmair wird den Also-Konzern mit Wirkung zum 1. September verlassen.

Die CRN-Leser wählten Stefan Klinglmair im Jahr 2015 zum Channel Champion
(Foto: CRN)

Die Also-Gruppe wird ab dem 1. September mit einer verkleinerten Konzernleitung agieren. Denn der bisherige Corporate Vice President Zentraleuropa, Stefan Klinglmair, verlässt das Unternehmen aus familiären Gründen, wie Also ankündigt. Die Konzernleitung der ALSO Holding AG (besteht dann noch aus CEO Gustavo Möller-Hergt, dem CFO, Ralf Retzko und dem Corporate Vice President für Nord-/Osteuropa, Ole Eklund. Die Länderchefs der Zentraleuropa-Region bei Also, das sind Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz, berichten dann direkt an CEO Möller-Hergt. »Wir haben hervorragende Länderchefs in Zentraleuropa mit denen ich gerne eng zusammenarbeite. Wir sehen großes Potenzial in der Region, das wir Land für Land ausschöpfen werden«, erklärt der Konzernchef. Den scheidenden Manager Klinglmair verabschiedet der CEO mit Dankesworten: »Wir danken Stefan Klinglmair für sein großes Engagement in den letzten sechs Jahren. Er hat zum Erfolg dieser wichtigen Länder und unserer Geschäftsmodelle erheblich beigetragen. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen weiteren Werdegang.«

Klinglmair übernahm nach der Fusion von Also und Actebis beim neu aufgestellten Distributionsriesen zunächst die Verantwortung für den Retail-Bereich. Alsbald war er in der neu formierten deutschen Unternehmensspitze für den gesamten Volume-Bereich des Distributors zuständig. Klinglmair sprang auch öffentlich stets in die Bresche, wenn einer der Marktauguren dem klassischen Fachhandel mal wieder ein baldiges Aussterben prognostizierte: Denn gerade im SMB-Markt konnte der Broadliner auch hinzugewinnen. Die Fachhändler wählten Klinglmair dafür bei der Channel Champions-Wahl der CRN unter die besten deutschen Distributionsmanager. Im Jahr 2015 übernahm der Manager schließlich Aufgaben auf Konzernleitungsebene und verantwortete zuletzt das Zentraleuropageschäft des Broadliners.