»Matebook X«, »Matebook D« und »Matebook E«: Huawei macht Macbook und Surface Konkurrenz

Der chinesische Hersteller Huawei hat sein neues Lineup an ultramobilen PCs der Matebook-Familie vorgestellt, mit denen er sowohl Microsofts Surface als auch Apples Macbook Pro angreifen will. Zumindest in Sachen Preis-Leistung könnte das auch gelingen.

Das Huawei Matebook X setzt auf passive Kühlung
(Foto: Huawei)

Nachdem sich Huawei auf dem Smartphone-Markt in den letzten Jahren einen guten Ruf bei den Kunden erarbeitet und sich so zu einem der weltweit größten und wichtigsten Hersteller entwickelt hat, peilt das Unternehmen jetzt auch einen ähnlichen Status im Segment der ultramobilen Rechner an. Gelingen soll das, ähnlich wie bereits bei den Smartphones, vor allem mit qualitativ hochwertigen Premium-Produkten, die sich zwar technisch und optisch mit der etablierten Oberklasse messen können, aber dennoch preislich merklich darunter liegen. Dieser Maxime folgend hat der chinesische Konzern diese Woche neue Modelle aus der Matebook-Reihe vorgestellt, deren beide Flaggschiffe sich gezielt an den beiden Platzhirschen bei 2-in-1 Geräten und Notebooks, Microsoft Surface und Apple Macbook Pro, orientieren.

Das Flaggschiff ist dabei das »Matebook X« als Nachfolger des letztes Jahr vorgestellten Matebook, das nicht nur in der Namensgebung an Apples Macbook erinnert. Für die zweite Generation verspricht Huawei allerdings einige wesentliche Verbesserungen in Punkten wie Leistung, Kühlung und Format, für die man unter anderem auch auf das Feedback der Nutzer zum Vorgänger zurückgegriffen hat. Angetrieben wird das in einem schicken Unibody-Gehäuse aus Aluminium steckende mobile Arbeitstier von einem Intel Core i5 7200U aus der aktuellen siebten Kaby Lake Prozessesoren-Generation, dem stattliche acht Gigabyte LPDDR3-RAM zur Seite stehen. Dank eines speziellen Kühlsystems soll das Gerät trotz des Verzichts auf aktive Lüfter vor Überhitzung gefeit sein. Das 13 Zoll große IPS-Display bietet eine Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln (2K) und wird von einem nur 4,4 Millimeter schlanken Rahmen eingefasst.

So schön ist Huawei das Matebook X gelungen:

Ähnlich wie auch die Konkurrenten von Apple ist das Matebook X nur sehr sparsam mit externen Schnittstellen bestückt. Von den zwei verbauten USB Type-C-Anschlüssen dient einer lediglich der Stromaufnahme aus dem Netzgerät. Darüber hinaus gibt es lediglich eine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse für Kopfhörer. Dafür ist allerdings im Lieferumfang allerdings bereits das Mate Dock 2 enthalten, mit dem das Matebook X alle wichtigen Anschlüsse wie HDMI und VGA, sowie weitere USB-A- und USB-C-Ports erhält. Als drahtlose Verbindungen stehen das aktuelle WLAN 802.11a/b/g/n/ac mit 2,4/5 GHz 2x2 MIMO sowie Bluetooth 4.1 zur Verfügung.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von BusinessUser , 08:52 Uhr

Schade, Chance vertan!

Da anscheinend auch gegen Aufpreis weder 16 MB RAM noch Win10Pro lieferbar sind, kann ich dies Geräte nur unter Luxusspielzeug, aber nicht als Professionelle Arbeitsmittel einordnen. In dieser Klasse bietet dann wohl selbst ASUS trotz seiner berüchtigten Klickpads/Tastaturen noch die bessere Lösungen.

Lenovo und Microsoft werden sich freuen!