Mittelständische Partner gesucht: Infoblox baut sein Partnerprogramm aus

Infoblox belohnt das Engagement von Partnern, die sich intensiv mit den Sicherheitstechnologien des Herstellers auseinandersetzen. Wer sich besonders stark im Presales-Geschäft engagiert oder neue Projekte gewinnt, erhält zusätzliche Discounts.

Frank Ruge, Director Sales Centeral Europe bei Infoblox
(Foto: Infoblox)

Malware-Angriffe nutzen häufig das Domain Name System (DNS), um in Unternehmensnetzwerke einzudringen. Viele klassische Sicherheitstools vernachlässigen allerdings DNS-Security und lassen so eine Sicherheitslücke, die Hacker ausnutzen können. Infoblox reagiert darauf mit einer stärkeren Fokussierung auf Speziallösungen zur Absicherung von Domain Name Servern. Mit der Vorstellung der »Infoblox Active Trust Cloud« hat der amerikanische Hersteller etwa Anfang des Jahres seine DNS-Firewall in die Cloud gebracht.

Da traditionelle Sicherheitstools in Unternehmen bislang oft in Silos organisiert sind, setzt Infoblox zudem auf Partnerschaften mit Security-Herstellern, um gemeinsame Sicherheitslösungen anzubieten. Zu den Technologiepartnern gehören unter anderem Cisco, Rapid 7, LogRhythm, Splunk und FireEye. Erst im Oktober hat Infoblox eine weitere Partnerschaft mit McAfee geschlossen, in deren Rahmen die beiden Hersteller eine Sicherheitslösung entwickeln möchten, die Web- und Domain Name Security kombiniert.

Die integrierten Lösungen bieten dem Channel die Möglichkeit, seinen Kunden Gesamtpakete für IT-Sicherheit anzubieten – beim Vertrieb steigen allerdings auch die Anforderungen an die Partner. »Die Integrationsleistung wird in erster Linie von den Herstellern erbracht«, betont zwar Frank Ruge, Director Sales Centeral Europe bei Infoblox. Der Channel müsse vor allem die Anpassung in den Netzen der Kunden vornehmen. Dennoch stellt der Infoblox-Deutschlandchef auch klar: »Partner müssen heute Mitarbeiter mit Programmierkenntnissen einstellen.«

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