Netgear stellt per App verwaltbare Infrastruktur vor: Das Netzwerk per App managen

Nach Access Points und NAS-Systemen hat Netgear nun auch neue Switch-Lösungen auf den Markt gebracht, die sich über eine App steuern lassen. Mit dem neuen Ansatz möchte der Netzwerkspezialist Unternehmen das Management ihrer Netzwerke vereinfachen.

Die App im Überblick

Mit der neu vorgestellten App »Insight« bietet Netgear seinen Kunden die Möglichkeit, ihr Netzwerk über eine App zu konfigurieren, zu überwachen und zu verwalten. Insight Managed Switches, Access Points und Netzwerkspeicher des Herstellers lassen sich über die App von jedem Ort aus steuern – einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung. Unternehmen müssen damit nicht mehr an jedem ihrer Standorte eigenes IT-Personal haben. Nutzer der Insight-App können Richtlinien über Switches, Access Points und Netzwerkspeicher hinweg festlegen, ohne jedes Gerät einzeln konfigurieren zu müssen. Die App zeigt etwa an, welches Gerät an welchem Port angeschlossen ist und wie es um die Port-Geschwindigkeit bestellt ist.

Die Insight-App erlaubt eine einheitliche Verwaltung von kabelgebundenen und drahtlosen Netzwerken samt Monitoring des Datenverbrauchs sowie Logs. Um den Zugang zu Support-Optionen von Netgear zu vereinfachen, erfolgt die Geräteregistrierung nach Herstellerangaben mit einem Klick. Für alle Insight-Managed-Geräte im Netzwerk lassen sich Firmware-Updates per App anstoßen. Über Push-Nachrichten oder E-Mails können sich die Anwender automatisch informieren lassen, wenn es zu Problemen im Netzwerk kommt, um rechtzeitig eingreifen zu können.

Kompatibel mit der Insight-App sind die Access Points »WAC505« und »WAC510«, die Rackmount-ReadyNAS-Systeme »2000«, »3000« und »4000« sowie die Desktop-ReadyNAS-Geräte »420«, »520« und »620«. Zudem sind ab sofort die neuen Smart Cloud Switches »GC110«, »GC110P«, »GC510P« und »GC510PP« per App steuerbar. Die Insight App kann kostenlos aus dem Apple App Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Herbi , 18:57 Uhr

Ja, alles wird einfacher - für die Hacker! Auch lokale Programme kann man vereinfachen. Dafür benötigt man keine App und schon gar keine Cloud. Früher hat uns die Industrie eingeredet, dass wir Virenscanner, eine Firewall und weitere Sicherheitseinrichtungen brauchen. Jetzt soll ich meine Verwaltung von Virenscannern, Routerkonfigurationen, Switchen, Servern und vielen anderen Dingen in die Cloud verlagern und mit Apps Steuern - welch ein Unfug!

Ja, es ist sicherich bequem, aber wie oft muss ich denn Konfigurationen ändern? Sicherheit geht bei mir vor Bequemlichkeit!

Hohe Sicherheit gibt es sowiso schon nicht mehr, aber muss ich es denn potentiellen Angreifern noch einfacher machen?