Datacenter, Cloud, Managed Services und Security: MTI setzt auf Vier-Säulen-Strategie

MTI stellt sich breiter auf. Neben dem klassischen Datacenter-Geschäft erschließt sich der IT-Dienstleister aus Wiesbaden zunehmend die Themengebiete Cloud, Managed Services und Security.

Jürgen Peter, Sales Manager Germany bei MTI, auf dem MTI-Kongress
(Foto: MTI)

MTI wächst über sein traditionelles Geschäft mit Rechenzentrumslösungen hinaus. »Klassische Infrastruktur bleibt für uns die Basis. Am Markt wird nicht weniger Infrastruktur benötigt«, sagt zwar Jürgen Peter, der zum 1. April die Funktion als Sales Manager Germany bei dem IT-Dienstleister übernommen hat. Allerdings weiß der Manager auch, dass für ein Systemhaus viele neue Themen dazukommen. »Man muss sich als Dienstleister heute breiter aufstellen«, sagt er im Gespräch mit CRN. »Sich ausschließlich auf Infrastruktur zu konzentrieren wird sicher noch eine Weile gutgehen, aber man wird dadurch keine Mehrwerte gegenüber dem Kunden mehr definieren können.«

Neben dem klassischen Datacenter-Geschäft setzt der Dienstleister, der traditionell eng mit Herstellern wie EMC und Cisco zusammenarbeitet, zunehmend auf die drei Säulen Managed Services, Security und Cloud, die in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen sollen. »Wir werden im Markt schon für diese Themen wahrgenommen, wollen das aber noch weiter forcieren «, sagt Peter, der bereits seit zwölf Jahren für MTI tätig ist.

Vor allem im Geschäft mit Managed Services arbeitet der Dienstleister bereits seit längerem daran, sich ein zusätzliches Standbein aufzubauen. Kundenunternehmen behalten ihre IT meist im eigenen Haus. Im Rahmen eines Managed-Services-Vertrags übernehmen die Mitarbeiter von MTI den Betrieb. MTI bietet dabei verschiedene Abstufungen an. So ist es etwa möglich, zunächst nur einzelne Themen wie Reporting und Monitoring auszulagern. Unternehmen mit wenig eigenen IT-Ressourcen haben auch die Option, dass sich Servicemitarbeiter von MTI tage- oder wochenweise bei ihnen vor Ort um den IT-Betrieb kümmern. Hohe Nachfrage gibt es nach Aussage von MTI auch für die Backup- as-a-Service- und Recovery-as-a-Service-Angebote, um die der Dienstleister sein Portfolio im vergangenen Jahr erweitert hat und bei denen die Kundendaten in einem Rechenzentrum in Deutschland gespeichert werden.

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