HPE will Vorreiter bei Green-IT sein: Wider die Klimalüge

Der Klimawandel ist keine »Erfindung der Chinesen«, wie Donald Trump zynisch behauptet, sondern eine ernste Bedrohung – nicht nur für die Umwelt. HPEs Antwort auf die Klimalüge lautet: Innovationen und ein umfassendes Klimaschutzprogramm.

Klimaschutz durch grüne Technologien ist für HPE vor allem auch ein ökonomischer Vorteil
(Foto: HPE)

Als HPE 2013 in Dornach bei München seinen ersten in Deutschland erhältlichen Moonshot-Server 1500 vorstellte, war Donald Trump noch den wenigsten Deutschen bekannt. Nun ist der Immobilienunternehmer amerikanischer Präsident und hat zum Entsetzen vieler Umweltschützer, aber auch großer Teile der US-Wirtschaft den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen verkündet. Dass der Klimawandel eine Erfindung der Chinesen sei oder schlicht »Wetter« heiße, wie Trump immer wieder spöttisch die globale Erderwärmung marginalisiert, glaubt ohnehin kein mit der Materie ernsthaft befasster Wissenschaftler. Und es gibt Manager, die den eingeschlagenen Weg zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen erkannt haben und ihn nicht verlassen wollen. Dafür gibt es nicht nur ökologische Gründe.

Jeremy Rifkin hat in seinem Bestseller (»Die dritte industrielle Revolution«) die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter skizziert. Der Wandel hin zur erneuerbaren, dezentralen und effizienten Energieerzeugung, zu ressourcenschonenden Technologien bietet ja auch handfeste ökonomische Vorteile, wie man bei HPE vor Jahren schon erkannt hat. In den Labs des IT-Konzerns arbeiten Forscher seit Langem schon am Projekt Moonshot: Dabei handelt es sich um energieeffiziente Server, die im Gegensatz zu klassischen x86-Servern mehr als 80 Prozent weniger Energie und Platz im Rechenzentrum benötigen. HPEs Antworten auf billige Umweltschutz-Polemik sind grüne IT-Produkte wie Moonshot, die sich freilich nur für bestimmte Aufgaben rechnen, wie beispielsweise datenintensives Webhosting.

Solche dezidierten Spezialserver werden angesichts massiv ansteigender Datenerzeugung, Speicherung und stetig steigender Lasten bei Cloud Computing dringend benötigt. Mit der Architektur klassischer IT-Infrastrukturen, wie sie heute noch vorherrschen, würden Rechenzentren unter der Last von bald 100 Milliarden oder mehr vernetzten Geräten zusammenbrechen. Strategisches Ziel von Hewlett Packard Enterprise: Lösungen und Standards zu entwickeln, um dieser Entwicklung zu begegnen. Aber nicht nur das.

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