Mehr Reichweite und Bandbreite: So verändert Mesh-Technik das WLAN

Damit das Smart Home störungsfrei funktioniert, müssen Flächenabdeckung und Bandbreite stimmen. Neue WLAN-Komplettsysteme mit Mesh-Technologie sollen dafür sorgen, dass WLANs jede Ecke des Hauses erreichen.

Mesh-Technik bringt vor allem in großen Wohnungen Vorteile
(Foto: Netgear)

Nicht immer funktioniert das WLAN in den eigenen vier Wänden so, wie sich die Bewohner das vorstellen. Gerade in Einfamilienhäusern, wo sich die Nutzer über größere Flächen und mehrere Stockwerke hinweg kabellos mit dem Internet verbinden möchten, sind Schwierigkeiten oft an der Tagesordnung. Denn der WLAN-Router kommt meist dort zum Einsatz, wo sich der Internetanschluss befindet – oft in der Diele oder im Keller. Während das WLAN dort einwandfrei funktioniert, wird in Wohnzimmer, Küche oder Arbeitszimmer nur noch ein schwaches Signal erreicht.

Nachdem kabellose Netzwerke in vielen Haushalten längst eine zentrale Funktion haben, schränken WLAN-Probleme die Nutzer in ihrem Alltag ein. Bestanden Heimnetzwerke der ersten Stunde oft lediglich aus zwei miteinander verbundenen PCs, müssen mittlerweile eine Vielzahl von Devices vom Smartphone und Fernseher bis zu intelligenten Haushaltsgeräten kabellos mit dem Internet verbunden werden. Derzeit sind nach Aussage des Netzwerkspezialisten Netgear in Europa in einem Haushalt durchschnittlich acht bis zehn Geräte über WLAN vernetzt. In den kommenden fünf Jahren dürfte sich die Zahl verdreifachen. Lichtsysteme mit 20 oder 30 Glühbirnen etwa erhöhen die Anzahl der Devices, die sich mit dem WLAN verbinden, auf einen Schlag deutlich. Damit verändern sich die Anforderungen an drahtlose Netze drastisch. »Man braucht WLAN in jeder Ecke des Hauses und bis in den Garten und die Garage«, fasst es Jörg Lösche, Geschäftsführer von Netgear Deutschland, zusammen.