Fliegende Siegerin: Elon Musk mischt sich ein

Der passende Anreiz bringt viele Menschen dazu, mehr zu leisten. Wie der CRN-Kopfnuss zu Ohren gekommen ist, gibt es auch einen bedeutenden Anreiz für den Teilnehmer des Bundestagswahlkampfes.

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Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) bietet jährlich eine Vielzahl neu entwickelter Modelle und zukunftsweisende Technologien der Automobilindustrie. Einen solchen Blick in zukünftige fahrbare Gefährte bot insbesondere Tesla. Neben halbautonomen und autonomen Fahrzeugen präsentierte der US-Hersteller ein solarbetriebendes fliegendes Automobil. Tesla kann sich derzeit vor Vorbestellungen dieses Vehikels kaum retten. Die Lieferzeiten betragen derzeit sieben Jahre.

Zusätzlichen Aufwind dürfte das Unternehmen jetzt aber auch noch mit der Aktion zum Abschluss der IAA generiert haben: Nach dem gewonnenen Wahlkampf konnte die wiedergewählte Kanzlerin Angela Merkel eine Runde mit dem fliegenden Modell drehen. Mit an Bord war natürlich Tesla-Gründer Elon Musk. »Da die IAA und die deutsche Bundestagswahl so gut zusammengefallen sind, konnte ich mir die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen, unsere neueste technologische Errungenschaft zu präsentieren«, witzelte Musk.

Wie der CRN-Kopfnuss zu Ohren gekommen ist, haben die Wahlkampfkandidaten bereits seit mehreren Monaten davon gewusst, dass Musk eine luftige Runde mit dem Wahlgewinner in dem neuen Superauto drehen wird. Eine Insiderin, die namentlich nicht genannt werden möchte, berichtete der CRN, dass seitdem die Wahlkampfbemühungen der einzelnen Parteien stark gestiegen seien. Besonders Martin Schulz habe sich ins Zeug gelegt, da er sich schon immer ein fliegendes Auto gewünscht habe. Entsprechend enttäuscht zeigt er sich nun, da er nicht nur die Wahl an Alt- und Neukanzlerin Angela Merkel verloren hat. Vor allem ärgert es ihn, dass er auch noch die Fahrt mit dem ersten fliegenden Auto verpasste, die sicherlich in die Geschichte eingehen wird.