Zahlungsunfähig:
Computerhändler K&M ist insolvent

von Karl-Peter Lenhard (kplenhard@weka-fachmedien.de)

24.10.2012

K&M Computer ist insolvent. Der Computerhändler hat 20 Jahre nach der Gründung beim Amtsgericht Stuttgart Insolvenz beantragt.

Firmensitz von K&M Elektronik in Magstadt(Bild: Raboe001/CC BY-SA 3.0)

Der Computerhändler K&M Elektronik hat einen Insolvenzantrag gestellt. Bisher wurde allerdings noch keine offizielle Stellungnahme zu dem Insolvenzantrag abgegeben. Schon am 22. Oktober 2012 hat das Unternehmen beim Amtsgericht Stuttgart (3 IN 918/12 [1]) die Insolvenz beantragt. Der Verkauf werde allerdings fortgeführt.

Als vorläufiger Insolvenzverwalter wird der Rechtsanwalt Volker Viniol bestellt. Er will noch heute eine Erklärung zu K&M Elektronik veröffentlichen.

Der Firmensitz von K&M Elektronik ist im baden-württembergischen Magstadt. K&M Computer vertreibt in 33 Filialen und online PC-Hardware und Software, Notebooks, Tablets und Smartphones. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Dienstleistungen rund um den Computer an. Das Unternehmen beschäftigt 220 Mitarbeiter in Voll-und Teilzeit.

Probleme bei der Sicherheit

Vor zwanzig Jahren wurde das Unternehmen im März 1992 als Keller & Mötting GbR von Klaus Keller und Achim Mötting in Böblingen gegründet. Erste 1995 firmierte die Keller & Mötting GbR in K&M Elektronik GmbH um und eröffnete erste Filialen im Großraum Stuttgart. Ein Jahr darauf verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz nach Magstadt und startete sein Etail-Engagement.

Im Juni 2011 geriet K&M Computer das erste Mal in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass die Webserver des Unternehmens gehackt wurden. Im August desselben Jahres konnten Hacker bei einem zweiten Angriff 840.000 Kundendaten erbeuten [2].

[1] http://www.insolvenz-portal.de/Insolvenzverfahren/k-und-m-elektronik-ag/1747711
[2] http://www.crn.de/etail/artikel-91931.html

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