Volker Smid redet Klartext:
HP entlässt mindestens 450 Mitarbeiter in Deutschland

von Nadine Kasszian (nadine.kasszian@crn.de)

14.09.2012

HP hat bekannt gegeben, mit welchen Stellenkürzungen die Mitarbeiter des Unternehmens in Deutschland rechnen müssen. In einem ersten Schritt sollen 450 Beschäftigte abgebaut werden, ein zweiter Schritt bringt eventuelle weitere Entlassungen mit sich.

HP-Deutschlandchef, Volker Smid, muss 450 Stellen in Deutschland abbauen, Bild: crn.de

Wie HP-Deutschlandchef Volker Smid gegenüber dpa ausgeführt hat, wird HP auch in Deutschland mindestens 450 Stellen streichen. Nach der weltweiten Ankündigung von Entlassungen in großem Umfang (CRN berichtete) hing über den deutschen HP-Leuten ein Damokles Schwert, da es unwahrscheinlich erschien, dass die deutsche Niederlassung von den Kürzungen unberührt bleibt. Im Mai war bekannt geworden, dass HP einen weltweiten Stellenabbau von 27.000 Beschäftigten plant, diese Zahl wurde unlängst auf 29.000 erhöht. Derzeit arbeiten 10.300 Mitarbeiter für HP in Deutschland, 4.000 davon sind in Böblingen stationiert.

Die angekündigten Stellenstreichungen sind allerdings nur der erste Schritt, wie Smid bekannt gibt. Es kann noch zu weiteren Maßnahmen kommen. Es werde geprüft, ob weitere Stellen im Dienstleistungssegment eingespart werden.

Nach Angaben von Smid soll der aktuelle Abbau möglichst sozialverträglich gestaltet werden. Das bedeutet, dass zunächst keine Betriebs bedingten Kündigungen geplant sind, sondern beispielsweise Programme für ein freiwilliges Ausscheiden aufgesetzt werden.

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