Die deutschen Top-Managerinnen 2012:
Wählen Sie die Managerinnen des Jahres!

von Nadine Kasszian (nadine.kasszian@crn.de), redaktion@crn.de

29.08.2012

Die CRN-Leser stimmen ab: Wer sind die wichtigsten Managerinnen im IT-Channel 2012. Wir stellen Ihnen 30 Kandidatinnen vor. Ihre Stimme zählt ab sofort!

(Fortsetzung des Artikels von Seite 2)

Welche Damen im ITK-Channel haben im vergangenen Jahr Außerordentliches geleistet und ihre Unternehmen zu noch mehr Erfolg geführt? Die CRN-Leser entscheiden, welche IT-Managerinnen es in diesem Jahr unter die Top Ten schaffen.

Die Leser haben dann die Möglichkeit für ihre Spitzenkandidatinnen abzustimmen oder ihre eigenen Vorschläge zu machen, die auch in unserer Zählung berücksichtigt werden. Die CRN-Redaktion ist besonders glücklich, dass die Anzahl der Frauen, die den Channel maßgeblich beeinflussen, in jedem Jahr steigt. Für 2012 präsentieren wir ihnen 30 Kandidatinnen. Dabei sind unter anderem: Sabine Bendiek, Geschäftsführerin von EMC Deutschland, Barbara Wittmann, Geschäftsführerin Dell Deutschland oder ganz neu nominiert: Roonak Emami, Gesamtvertriebsleiterin B.Com. Entscheiden Sie mit, welche der Frauen sich einen besonderen Platz im Channel verdient haben.

Schicken Sie uns eine Email an managerinnen@crn.de [1] (Betreff: Top Managerin des Jahres) in der Sie uns mitteilen, welche drei der 30 vorgeschlagenen Führungskräfte Sie für die Managerin des Jahres halten (abgestuft in die Plätze 1., 2., 3.). Natürlich können Sie neben unseren Kandidatinnen, auch eigene Vorschläge anbringen.

Hier sind die 30 Kandidatinnen:

Doris Albiez, Vice President Business Partner Transformation Europe bei IBM

Doris Albiez verantwortet bei IBM seit Mitte 2011 als Vice President Business Partner Transformation das Channel-Geschäft und dessen Weiterentwicklung in Europa. Damit setzt sie auf europäischer Ebene fort, was sie im November 2008 bei IBM in Deutschland begonnen hat. Sie stellte die deutsche Geschäftspartnerorganisation neu auf und richtete sie auf geänderte Bedürfnisse mittelständischer Kunden und des IT-Marktes im allgemeinen aus. So sind Software und Services stärker in den Vordergrund gerückt und Themenfelder wie Business Analytics und Cloud Computing besetzt worden. Mit dem Cloud Computing steht dem Partner-Ökosystem eine Transformation bevor, die IBM mit speziellen Partnerprogrammen unterstützt.

Channel-Erfahrungen sammelte Albiez zuvor bei Hewlett-Packard, wo sie das deutsche Channel-Geschäft verantwortete, sowie bei der Elektronik-Handelsgruppe Macrotron. Dort war sie als Mitglied der Geschäftsleitung für Marketing und Vertrieb zuständig.

Tanja Bartsch, Channel Sales Manager DACH bei Brocade

Tanja Bartsch verantwortet als Channel Sales Manager bei Brocade seit Mai vergangenen Jahres den Channel des Netzwerk- und Storage-Spezialisten im deutschsprachigen Raum. In dieser Funktion hat es sich die Managerin zum Ziel gesetzt, den indirekten Vertriebskanal des Anbieters von SAN- und IP-Netzen schlagkräftiger aufzustellen. Broacade arbeitet zwar bereits seit der Übernahme des Netzwerkherstellers Foundry enger mit Partnern zusammen - nun möchte Tanja Bartsch den Channel jedoch aktiver machen und die Partner dazu anregen, sich eigenständig neue Kunden und Märkte zu erschließen.

Vor ihrem Wechsel zu Brocade war Tanja Bartsch Mitglied des German Leadership Teams bei Verizon und leitete dort den Bereich Wholesale DACH. Weitere berufliche Stationen waren die Entwicklung des Cisco Inside Channels bei Techmar Communications sowie der Aufbau verschiedener Vertriebspartnerkanäle bei Avaya und des Change-Managements verschiedener GTM-Modelle aus der Sparte High-Touch und Channel Centric.

Sylke Baumann, Channel Sales Manager Central & Eastern Europe bei Sourcefire

Im deutschen IT-Channel kann Sylke Baumann auf langjährige Erfahrung zurückgreifen. Seit Anfang des Jahres verantwortet sie das Channelgeschäft in Zentral- und Osteuropa beim Security-Spezialisten Sourcefire. Zuvor war sie mehr als zehn Jahre bei Wettbewerber McAfee tätig – seit 2004 als Channel Director für Zentraleuropa. In ihrer Funktion als Channelchefin prägte den sie den Wandel von McAfee vom Antiviren-Spezialisten zum breit aufgestellten Sicherheitsunternehmen mit und richtete den Partnerkanal auf die gestiegenen Anforderungen aus.

Weitere berufliche Stationen von Sylke Baumann waren die Bavaria-St. Pauli-Brauerei in Hamburg, Sharp Electronics und Heidelberger Druckmaschinen.

Sabine Bendiek, Geschäftsführerin EMC Deutschland

Der Umbau von Unternehmen mit Direktvertriebskultur zu Channel-Firmen zieht sich wie ein roter Faden durch die Karriere von Sabine Bendiek. Als Direktvermarkter Dell zum ersten Mal seine Fühler in Richtung Partnervertrieb ausstreckte, übernahm sie die Funktion als Sales Director Channel und arbeitete wesentlich am Aufbau eines Dell-Channels in Deutschland mit. Anschließend hatte die Managerin bei dem texanischen IT-Riesen die Position als Director & General Manager Small & Medium Business für Deutschland und Österreich sowie als Director SMB Channel Partners EMEA inne.

Nach sieben Jahren bei Dell übernahm Sabine Bendiek im Herbst 2010 die Funktion als Geschäftsführerin von EMC in Deutschland – just in dem Moment, in dem sich der Speicherriese auf die Fahnen geschrieben hatte, den Channel stärker in den Fokus zu rücken. Mittlerweile erzielt EMC vor allem im Mittelstand den Großteil seines Umsatzes über Partner. Sabine Bendiek war zudem bereits bei McKinsey und Siemens Nixdorf beschäftigt.

Dorit Bode, Director Partner Sales bei Microsoft

Seit April 2010 ist Dorit Bode bei Microsoft als Director Partner Sales für die Entwicklung der Systemintegratoren und Corporate Resellers für zwölf europäische Länder zuständig. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Führung virtueller Länderteams und der Ausbau strategischer Lösungen. Mehr Partner als geplant haben ihr Microsoft-Portfolio um Cloud-Offerten erweitert, außerdem stieg die Partnerzufriedenheit, lobt ihr Arbeitgeber.

Bemerkenswert findet Bode, dass der Begriff der Diversity im Ausland positiver wahrgenommen wird. »Diversity ist mehr als Frauenquote. Sie ist der gelebte Beweis für das Erreichen hochgesteckter Ziele durch Offenheit im Dialog und Teamorientierung ohne Vorbehalte«, sagt die Managerin. Über ihre Tätigkeit bei Microsoft hinaus engagiert sie sich in sozialen Netzwerken bei der Förderung von Management-Talenten.

Diana Coso, Partner Sales Lead Microsoft

Im vergangenen Jahr hat Diana Coso, Partner Sales Lead Microsoft, die Wahl zur Top IT-Managerin 2011 mit überragender Mehrheit für sich entschieden. Zu diesem Zeitpunkt war sie noch Services Channel Director

Technology Services, Europe, Middle East and Africa bei HP. Die Leser haben 2011 nicht nur ihre Stimme für Coso abgegeben, sondern vielen war es ein Bedürfnis, ihre Wahl für Coso mit lobenden Worten zu begründen: »Sie hat Herz und Sachverstand und die nötige Ruhe und Klarheit sich in der immer noch männerdominierten IT-Welt zu behaupten und scheut sich nicht, die Themen anzugehen, die dringend angegangen werden müssen.«, so eine der Zuschriften.

Seit März 2011 führte Coso als Director das HP Technology Services Geschäft in der Region EMEA. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit war der Ausbau des Partnergeschäftes durch Service Lösungen. In ihren 20 Jahren bei den Böblingern hatte Coso die verschiedensten Managementposition dort durchlaufen. Im Juli 2012 kam der Wechsel zu Microsoft.

Barbara Czerwinski, Senior Director Sales Central & East Region Nimsoft & Data Management, CA Technologies

Bereits zum zweiten Mal im Laufe ihrer Karriere ist Barbara Czerwinski mittlerweile für den Software-Spezialisten CA Technologies tätig. Als Senior Director Sales ist die Managerin seit 2010 bei CA für den Vertrieb der Softwareprodukte in der der RMDM Business Unit in der DACH-Region und Osteuropa verantwortlich. Bereits zwischen 1996 und 1998 hat die Münchnerin schon einmal für CA gearbeitet – unter anderem kümmerte sie sich damals um den Vertrieb über die Distribution.

In der Zwischenzeit war Barbara Czerwinski für den Virtualisierungsspezialisten VMware tätig. Dort bekleidete sie unter anderem die Funktion als Director Partner Development EMEA. Zudem hat die Wirtschaftsingenieurin bereits für EMC, SMC und National Semiconductor gearbeitet.

Petra Elsäßer, Channels Sales Manager Hitachi Data Systems

Als Channels Sales Manager bei Hitachi Data Systems zeichnet Petra Elsäßer seit dem vergangenen Jahr für die Betreuung von Fokus-Partnern des japanischen Speicherspezialisten verantwortlich. Erfahrungen im Partnervertrieb bringt die Managerin bereits von anderen IT-Unternehmen mit, in denen sie im Laufe ihrer Karriere gearbeitet hat. Von 2009 bis 2011 zeichnete sie für den zentraleuropäischen Channel des amerikanischen Storage-Herstellers Pillar Data Systems, der im vergangenen Sommer von Oracle geschluckt wurde, verantwortlich. In ihrer Position als Channel Sales Manager Central Europe steuerte sie von der deutschen Hauptniederlassung in Köln die Betreuung bestehender und die Gewinnung neuer Fachhandelspartner. Petra Elsäßer war zudem bereits im Partner- und Channel-Management bei EMC, Allied Telesis, Nortel Networks und Cabletron tätig.

Roonak Emami, Gesamtvertriebsleiterin B.Com

B.Com-Managerin Roonak Emami verfügt über bereits gut 17 Jahre Erfahrung in der ITK-Distributionsbranche. Bevor sie 2009 zum Kölner SMB-Distributoren wechselte, war sie beim Aachener Vollsortimenter API als Vertriebsleiterin tätig. Bei B.Com leitete sie den Vertrieb in der Kölner Firmenzentrale. Im vergangenen Jahr hat Emami bei B.Com die Leitung aller Vertriebsaktivitäten, inklusive aller Niederlassungen, übernommen. Seither verantwortet sie also auch den Vertrieb der Niederlassungen in Braunschweig und Gießen.

Simone Frömming, Senior Vice President Large-/Major-Accounts T-Systems

Als Simone Frömming im Jahr 2007 von Hersteller Oracle zu Tech Data wechselte, war sie für viele in der Distributionsszene die große Unbekannte. Frömming bewährte sich als für den Vertrieb verantwortliche Geschäftsführerin im TD-Führungsteam schnell: Vor allem stärkte sie den bis dahin schwächelnden SMB-Vertrieb und die Betreuung von KMU-Partnern durch einen massiven Personalausbau. Frömming verantwortet alsbald alle Broadline-Aktivitäten des Konzerns. Sie verließ Tech Data, um bei bei T-Systems als Senior Vice President die Verantwortung für den Large-/Major-Accounts-Vertrieb zu übernehmen. Nach vier Jahren wollte sie sich einer neuen Herausforderung stellen, begründete sie ihren Abschied vom Münchner Distributor.

Gabriele Gundelbacher, Manager OEM Channel EMEA Brocade

Seit dem Frühjahr 2010 verantwortet Gabriele Gundelbacher bei Brocade den OEM-Kanal des Netzwerk- und Storage-Spezialisten in der Region EMEA. Als Manager OEM Channel positioniert sie vor allem die Themen Konvergenz und Fibre Channel over Ethernet (FCoE).

Nach der Übernahme des Netzwerkspezialisten Foundry Networks durch Brocade im Jahr 2008 übernahm Gabriele Gundelbacher die Verantwortung für den Aufbau der IP Channel Distribution. Ihre berufliche Karriere bei Brocade startete die Elektrotechnikerin, die zusätzlich ein Übersetzungsdiplom in Englisch und Italienisch hat, im Jahr 2001. Bei Brocade hatte die Managerin außerdem bereits die Verantwortung für Vertrieb und Entwicklung des Fujitsu Siemens SAN-Geschäfts als OEM Account Manager und die Position als Account Manager für HP. Vor ihrem Wechsel zu Brocade war sie Storage Competence Center Manager EMEA bei Compaq.

Michaela Harlander, Geschäftsführerin Genua

Michaela Harlander ist als Geschäftsführerin der genua mbh für alle nicht-technischen Bereiche verantwortlich. Hierzu gehört die gesamte Administration einschließlich Finanzen, Personal und Vertragswesen sowie die Bereiche Marketing und Vertrieb. Ihr Schwerpunkt liegt in der strategischen Positionierung und Weiterentwicklung des Unternehmens. Die Firma genua mit Sitz in Kirchheim bei München gründete die Diplom- Physikerin 1992 zusammen mit zwei weiteren IT-Security-Spezialisten. Michaela Harlander promovierte nach ihrem Studium der Allgemeinen Physik an der Technischen Universität München in heoretischer Physik. Sie absolvierte Forschungsaufenthalte an der University of California in Berkeley sowie an der Stanford University.

Christine Haupt, Mitglied der Geschäftsleitung Computacenter

Seit 2009 ist Christine Haupt Mitglied der Geschäftsleitung bei Computacenter und verantwortet in dieser Funktion das Consulting-Services-Geschäft mit rund 500 Mitarbeitern bei dem Dienstleistungsriesen.

Die studierte Physikerin hat ihre komplette berufliche Karriere bei dem Systemhaus verbracht. Bereits 1997 startete sie ihre Laufbahn als Trainee im Bereich Services.

Sie war in der Technologieberatung und im Projektmanagement bei verschiedenen Großkunden tätig. Ab 1999 führte die Managerin die Competence Center Project Management und Client/Server Solutions in Ludwigshafen und Frankfurt und übernahm zwei Jahre später die bundesweite Verantwortung. 2002 wurde sie zum Director Service Development berufen und verantwortete im Vorstandsbereich Business Development die strategische Weiterentwicklung des Serviceportfolios. Von 2004 an übernahm Christine Haupt sukzessive die Verantwortung für den Aufbau und die Führung einer fachlich übergreifenden Consulting-Services-Organisation und wurde zum Director Consulting Services berufen.

Das besondere Steckenpferd der Managerin ist das Thema Wissensmanagement in der Informationsgesellschaft sowie die Förderung von weiblichen Nachwuchskräften in technologischen Berufen.

Petra Heinrich, Vice President Partners and Alliances EMEA bei Red Hat

Petra Heinrich hat als Vice President Partners and Alliances bei Red Hat in der Region EMEA das Partnergeschäft auf- und in den letzten Jahren deutlich ausgebaut. Sie ist seit mehr als zwanzig Jahren im Bereich der Partner-Beziehungen in der IT-Branche tätig und kann beachtliche Erfolge vorweisen. Hierzulande ist das Partner-Geschäft von Red Hat um mehr als 30 Prozent gewachsen. In der DACH-Region konnte Heinrich mit ihrem Team in den letzten Jahren die Anzahl der Partner verdoppeln. Heinrichs Mittelstandsteam umfasst in diesem Jahr 35 Prozent mehr Mitarbeiter.

Weltweit erzielt der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Software rund 70 Prozent seines Umsatzes im indirekten Vertrieb. Die Palette der zertifizierten Partnerlösungen ist deutlich gewachsen, besonders in den Bereichen Virtualisierung und Public Clouds.

In jüngerer Vergangenheit verzeichnete das Unternehmen einen spürbaren Zuwachs von Partnern aus dem Finanzdienstleistungssektor. ISVs und Integratoren, die früher auf das Unix-Derivat Solaris spezialisiert waren, entscheiden sich inzwischen immer öfter für Red Hat Enterprise Linux, heißt es.

Auch die Palette der zertifizierten Partnerlösungen ist gewachsen, namentlich in den Bereichen Virtualisierung und Public Clouds. Außerdem hat Heinrich ein Storage-Partner-Team aufgebaut.

Karin Hernik, Manager IT Channel und SMB bei Schneider Electric

Mit der Integration der APC Deutschland GmbH in die Schneider Electric GmbH vor einigen Wochen kommen auf Channelchefin Karin Hernik neue Aufgaben zu. Über den Zusammenschluss positioniert sich Schneider Electric als Komplettanbieter für das Energiemanagement von Unternehmen im Markt. Karin Hernik wird nun die Partner dabei unterstützen, die Gesamtlösungen, die von der Infrastruktur über industrielle Prozesse sowie Maschinenausrüstung und Gebäudeautomatisierung bis hin zu Planung und Betrieb von Rechenzentren reichen, bei ihren Kunden zu vermarkten.

Bevor sie die Funktion als Channelchefin von APC übernahm, bekleidete die Managerin die Position als Sales Director IT bei MGE USV-Systeme. Zwischen 1997 bis 2004 war Karin Hernik Marketing Manager DACH und Central Europe bei Eaton Powerware. Eine weitere berufliche Station war die Siemenstochter tps GmbH in Cadolzburg.

Catrin Hinkel, Managing Director Health & Public Services bei Accenture

Catrin Hinkel gehört dem Unternehmen Accenture seit 1993 an. Sie verantwortet als Executive Partner den Geschäftsbereich Health & Public Service und gehört damit dem Leadership Team von Accenture für Deutschland, Österreich und die Schweiz an.

Seit Januar 2009 ist sie Mitglied des German Accenture Holding Board. Sie verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung mit Klienten aus unterschiedlichen Industrien, wie Telekommunikation, Versorger, Chemie, High Tech und Public Service. Bis 2010 verantwortete sie das gesamte SAP Implementierungsgeschäft von Accenture in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie absolvierte das European Program of Business Administration in Reutlingen und London. Im Dezember 2007 wurde Catrin Hinkel als Repräsentantin der »Generation CEO« ausgezeichnet. Diese Initiative bereitet handverlesene Managerinnen durch Coaching und Networking auf die Top-Etage der Unternehmenszentralen vor.

Silvia Kaske, Senior Director Europe North Alliances and Channel Sales bei Oracle

Silvia Kaske ist Senior Director Europe North Alliances and Channel Sales bei Oracle. Sie ist für Vertrieb und Umsatz mit Partnern verantwortlich und hat insbesondere die deutsche Partnerlandschaft strategisch weiter ausgebaut. Sie ist seit 1999 bei Oracle beschäftigt und war unter anderem für Sales Operations und strategische Allianzen zuständig, bevor sie die Leitung des gesamten Partner-Bereichs übernahm.

Ihre Karriere in der IT-Branche begann 1989 bei der Unternehmensberatung mip in München, wo sie als Consultant und Projektmanager arbeitete sowie später für den Vertrieb eines Management-Informationssystem verantwortlich war. 1994 wechselte sie zu TPS Labs, wo sie Marketing und Partnermanagement aufbaute und fünf Jahre lang leitete. Darüber hinaus war Kaske mehrere Semester als Gastdozentin für Vertriebscontrolling tätig.

Bettina Kern, Director Channel Sales Lenovo Deutschland

Bettina Kern rückte Anfang 2011 in die Position des Director Channel Sales bei Lenovo Deutschland auf. Als Nachfolgerin von Robert Pasquier ist sie seitdem für das Channel-Business des chinesischen Herstellers in Deutschland und Österreich verantwortlich. Frau Kern bringt mehr als 16 Jahre Erfahrung in der IT-Branche mit. Sie startete ihre IT-Laufbahn bei IBM.

Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland

Martina Koederitz ist seit Mai 2011 Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland und steht damit als erste Frau an der Spitze der Deutschland-Tochter des IT-Konzerns. Zuvor war sie als Mitglied der Geschäftsführung hierzulande für den Vertrieb des Unternehmens zuständig. Vor diesem Wechsel leitete sie das hiesige IBM-Mittelstandsgeschäft, das Hardware, Software und Services sowie die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern umfasst. Davor was sie als Vice President für den Geschäftsbereich Systems and Technology Group für IBM in Deutschland tätig.

Anja Krusel, CFO von Microsoft Deutschland

Seit dem vergangenen Jahr gehört Anja Krusel der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland an. Als Senior Director für Finanzen und Verwaltung verantwortet sie das Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Strategische Planung, Controls und Compliance, Real Estate und Facilities, Einkauf und EDV. Sie berichtet an den Vice President of Finance Microsoft International und an den Vorsitzenden der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Vor ihrer Zeit bei Microsoft war Krusel bei Philips in unterschiedlichen Funktionen im In- und Ausland tätig. Die Diplom-Kauffrau begann ihre Karriere 1992 als Trainee bei Deutag in Berlin.

Marianne Nickenig, Managing Director Scansource Communications

Marianne Nickenig, Managing Director beim VAD ScanSource Communications in Köln, durfte sich bereits über mehrere CRN-Auszeichnungen als Top-Managerin im ITK-Channel freuen. Managerin in einer von Männern getriebenen Branche wie der IT-Distribution zu sein, sei sicherlich eine ganz besondere Herausforderung. »Ich arbeite hart, versuche darin ein Vorbild zu sein, verlange dies auch von meinen Mitarbeitern. Sich den täglichen Herausforderungen zu stellen und diese gemeinsam im Team zu bewältigen und die Erfolge zu sehen, dass ist es, was mich antreibt und mir viel Freude bereitet«, erklärt sie. Sie führte als Geschäftsführerin den Projektdistributor Algol Ende unter das Dach des Scansource-Konzerns. »Wir sind jetzt eine andere Nummer, können ganz oben mitspielen«, betont sie. Marianne Nickenig und ihre Algol bilden heute den starken kontinentaleuropäischen VAD-Arm des US-Konzerns. Der wesentliche Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Managern ist ihrer Meinung nach, dass Frauen selbst bei der branchenüblichen Hektik, »den menschlichen Faktor« im Miteinander achten. »Ich interessiere mich für die Menschen hinter den reinen Geschäftsbeziehungen, sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Geschäftspartnern.«

Victoria Ossadnik, General Manager Services bei Microsoft Deutschland

Victoria Ossadnik gehört seit Oktober 2011 der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland an und verantwortet dort den Bereich Dienstleistungen. Die Managerin war vom Konkurrenten Oracle gekommen, wo sie im Conuslting tätig war. Davor hat die promovierte Physikerin bei dem IT-Dienstleister CSC Ploenzke gearbeitet.

Gabriele Pohl, Channel Director PPS Germany bei HP

Gabriele Pohl verantwortet seit kurzem das gesamte Channelgeschäft von HPs fusionierter Drucker- und PC-Sparte PPS. Dabei hatte sich HP nach der Zusammenlegung der Sparten in Deutschland – anders als in allen anderen europäischen Ländern - für eine Channel-Doppeltspitze entschieden. Matthias Schmidt, bisher Channelverantwortlicher der Druckersparte IPG, sollte als neuer Direktor Commercial Channel der PPS das Unternehmenskundengeschäft leiten, Gabriele Pohl, zuvor Channel Sales Direktorin der PSG, sollte den Bereich Retail Channel der PPS verantworten. Nach kaum einem Monat gab Schmidt jedoch aus persönlichen Gründen seine Position auf. Seine Kollegin ist jetzt allein für den Channel der PPS zuständig.

Anja Siekmann, Channel Marketing Managerin Dell

Anja Siekmann verstärkt seit zwei Jahren Channel Marketing Manager das Channel-Team von Dell in Deutschland. Vom Standort Halle aus ist sie für das Channel Marketing in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin mit Fokus auf Marketing und Vertrieb bringt für ihre Position reichlich Erfahrung aus der IT-Branche mit. Siekmann war zuvor bei Hewlett-Packard zehn Jahre lang auf verschiedenen Marketingpositionen in EMEA und Key Account-Positionen im Vertrieb tätig.

Mascha Speier, Vorstand COS Distribution

Keine leichte Aufgabe, welche die vormalige Prokuristin aus der Controlling-Abteilung, Mascha Speier, bei Distributor COS vor sich hatte: 2009 wurde Lindener Traditionsfirma durch die Übernahme durch Wettbewerber Devil aus der Insolvenz gerettet. Devil zentralisierte mehrere Back Office-Abteilungen in seiner Braunschweiger Firmenzentrale. Die neue COS-Chefin aber machten sich beharrlich an die Arbeit: Viele Herstellerverträge konnten in Folge wieder gewonnen werden, auch die Kunden hielt man mit starker Überzeugungsarbeit bei der Stange. Mittlerweile hat die COS auch ein neues Zuhause gefunden: Der Distributor residiert nun in Pohlheim.

Barbara Spicek, Senior Director EMEA Partner Sales bei Brocade

In ihrer Funktion als Senior Director EMEA Partner Sales von Brocade ist Barbara Spicek für die Entwicklung und Umsetzung von Programmen und Initiativen mit OEM-Partnern wie EMC, FTS, Hitachi Data Systems, HP und IBM verantwortlich. Als weltweite Channelchefin war die Managerin zuvor für das globale Partnergeschäft von Brocade zuständig und trieb die Channel-orientierte Vision des Unternehmens voran. Ihre Karriere bei dem SAN- und IP-Spezialisten startete die Wirtschaftswissenschaftlerin als Senior Director Sales & Marketing für EMEA und Lateinamerika, wo sie als Teamleiter für den Fortschritt von Brocades OEM- und Vertriebspartnern verantwortlich war.

Vor ihrem Wechsel zu Brocade arbeitete Spicek beim Speicherhersteller Iomega als OEM Sales Manager für Europa sowie in verschiedenen Marketing-, Channel- und Sales-Positionen bei Toshiba Europe.

Michelle Stonebank, Senior Manager Channel Sales - Global Strategic Alliances & System Integrators bei Symantec.

Michelle Stonebank hatte die Verantwortung für den deutschen Symantec-Channel von ihrem Vorgänger Alexander Neff übernommen und ist dort inzwischen zur Senior Managerin Channel Sales Global Strategic Alliances & System Integrators aufgestiegen. Stonebank betreut in dieser Position die strategisch wichtigen Allianzen des Unternehmens sowie jene Systemintegratoren, die primär im Enterprise-Geschäft aktiv sind. Ihr Fokus liegt auf dem Enterprise-Geschäft, das sie mit strategischen Channel-Partnern weiter ausbauen will, die auch selbst in Symantec zu investieren bereit sind.

Mit über 16 Jahren Erfahrung im Sales und Channel-Management ist Stonebank hervorragend für diese Position vorbereitet. Nach ersten Erfahrungen bei Toshiba, unter anderem auf einem Channel Key-Account, kam sie bereits 2002 zu Symantec. Seither war sie dort in verschiedenen Management-Rollen im Channel dafür verantwortlich, operative und strategische Zielsetzungs-Empfehlungen für den Channel zu erarbeiten und so das Partnergeschäft weiter auszubauen.

Sarah Trunk, Regional Director DACH bei Sonicwall

Seit einem Jahr leitet Sarah Trunk die Geschäfte von Sonicwall im deutschsprachigen Raum. Bei dem Spezialisten für Netzwerksicherheit ist die Managerin bereits seit 2006 tätig – zunächst in der Position als Country Manager für die Schweiz und Österreich. Ihr Fokus lag dort auf dem Ausbau der Vertriebspartnerschaften und des Channel-Geschäfts in den beiden Länderorganisationen.

Auch vor ihrem Wechsel zu Sonicwall hat Sarah Trunk bereits in der Security-Branche gearbeitet. Bei Symantec in der Schweiz verantwortete sie den Enterprise Channel und war für die Akquisition, den Aufbau und die Pflege der Vertriebspartner und Firmenkunden zuständig. Zuletzt war sie zudem Mitglied der Geschäftsführung bei Symantec.

Birgit Wittenbreder, Geschäftsleitung DACH von Itelligence

Bei Systemhäusern stehen besonders selten Frauen an der Spitze. Eine der wenigen Ausnahmen ist Birgit Wittenbreder, die die Geschäftsleitung für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei dem SAP-Spezialisten Itelligence innehat. Die Position als DACH-Chefin bei dem Bielefelder Systemhaus übernahm die Managerin im vergangenen Jahr. In ihrer Funktion steht sie an der Spitze von rund 600 Mitarbeitern.

Ihre Karriere bei Itelligence hat Birgit Wittenbreder 1993 als SAP-Beraterin begonnen. Im Jahr 2002 rückte sie in die Geschäftsleitung des IT-Dienstleisters auf. Ihre berufliche Laufbahn hat die promovierte Mathematikerin als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld begonnen.

Barbara Wittmann, General Manager Dell Deutschland

Barbara Wittmann gehört zu den wenigen Managerinnen, die es in Deutschland an die Spitze eines großen IT-Konzerns geschafft haben. Seit dem vergangenen Jahr ist sie als General Manager Dell Deutschland für das Deutschland-Geschäft des US-Herstellers verantwortlich. In dieser Position hat sie auch die Gesamtleitung der drei Dell-Niederlassungen in Frankfurt am Main, Halle (Saale) und München. Frau Wittmann war zuvor bereits seit 2005 als Geschäftsführerin der Dell-Niederlassung in Halle (Saale) tätig. Dort betreuen über 800 Mitarbeiter Auftraggeber der öffentlichen Hand, Unternehmens- und Privatkunden sowie Dell-Channel-Partner. Zusätzlich zu ihrer Funktion als General Manager Dell Deutschland leitet Barbara Wittmann seit Februar 2011 als General Manager Consumer and Small & Medium Business [2] (CSMB)auch das Mittelstands- und Privatkundengeschäft von Dell in Deutschland und Österreich.

[1] managerinnen@crn.de?subject=Top%20Managerinnen%20des%20Jahres
[2] http://www.crn.de/hardware/artikel-89020.html

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