Zwiespältige Halbjahresbilanz:
IT-Anbieter kämpfen sich durchs Sommerloch

von Samba Schulte (pschulte@weka-fachmedien.de)

26.07.2012

Die Consumer-Nachfrage fällt in diesem Jahr besonders schwach aus. IT-Anbieter bleiben auf Überbeständen sitzen, vor allem im Hardware-Bereich. Immerhin: Das B-2-B-Segment entwickelt sich stabiler. Die Hoffnungen in beiden Segmenten ruhen auf einem »Windows 8«-Schub.

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IT-Anbieter kämpfen sich durchs Sommerloch © N-Media-Images Fotolia

Vieles deutet darauf hin, dass das Sommerloch dieses Jahr besonders tief ausfällt. Vor allem der PC-Absatz bricht ein, Distributoren bleiben auf hohen Lagerbeständen sitzen: Laut dem Marktforschungsunternehmen Context, das die Abverkaufszahlen der wichtigsten europäischen Distributoren auswertet, lagen die PC-Verkaufszahlen im April und Mai in Deutschland sogar um 22,3 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Betroffen waren alle Kategorien im PC- und Server-Bereich. Asus-Geschäftsführer Jörg Schläfke bestätigt gegenüber Computer Reseller News: »Gerade im Mai und Juni ist das Geschäft drastisch gegenüber dem Vorjahr eingebrochen.« Zuwächse bei TVs, Weißer Ware oder Smartphones und Tablets gingen demnach zu Lasten von PC-Produkten.

Besser entwickelt sich das Geschäft bei den Unternehmenskunden, wie Marcus Adä, Ingram Micros Vice President Sales, erklärt: »Zum insgesamt positiven Halbjahresergebnis hat vor allem das Projekt- und Lösungsgeschäft beigetragen.« Auch Oliver Tuszik, CEO und Vorstandsvorsitzender von Computacenter, bestätigt: »Unser Produktgeschäft lief im ersten Quartal sehr gut, gleiches gilt auch für unser Consulting-Geschäft.« Gleichwohl registrieren auch viele Systemhäuser insgesamt eine abflauende Wachstumskurve. Die Hoffnungen in beiden Segmenten ruhen nun auf einen Schub durch den Start von »Windows 8«. Den kompletten Bericht mit vielen weiteren Stimmen lesen Sie in der aktuellen CRN-Ausgabe 30/2012!

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