Schlechte Zahlen bei Logitech:
Logitech senkt Umsatz- und Gewinnerwartung

von Karl-Peter Lenhard (kplenhard@weka-fachmedien.de)

23.09.2011

Logitech muss seine Umsatz- und Gewinnprognose nach unten korrigieren. Außerdem sagte Unternehmenschef De Luca, dass die eigenen Produkte nicht gut genug seien.

Eigene Produkte sind »nicht gut genug« Guerrino De Luca © Logitech

Der Schweizer Peripherie-Hersteller Logitech muss seine Umsatz- und Gewinnprognose für das im März 2012 endende Geschäftsjahr absenken. Voraussichtlich werde Logitech einen Umsatz von 2,4 Milliarden und einen operativen Gewinn von 90 Millionen US-Dollar ausweisen, anstatt 2,5 Milliarden US-Dollar Umsatz und einem operativen Gewinn von 143 Millionen US-Dollar.

Erst Ende Juli 2011 hatte De Luca die Logitech-Leitung von Gerald P. Quindlen übernommen, nachdem dieser zurückgetreten war. Zuvor hatte er diesen Posten bereits 1998 bis 2008 besetzt, dann wechselte er in den Aufsichtsrat. De Luca sagte laut einem Berich der Financial Times, Unternehmen wie Apple würde deutlich machen, dass nicht nur der Preis entscheidend sei, um bei den Verbrauchern anzukommen. Zu lange habe sich sein Unternehmen auf den PC-Markt konzentriert und dabei versäumt die Produktpalette auf mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones auszuweiten. So schrumpfte zusammen mit dem klassischen PC-Markt auch Logitechs Kerngeschäft mit Tastaturen und Mäusen.

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