Wegen Besucheransturm:
Gamescom muss den Einlass schließen
Köln hat sich zum alljährlichen Treffpunkt der Spiele-Industrie entwickelt. Die Gamescom 2011 lockte sowohl mehr Besucher als auch mehr Aussteller nach Köln. Zu den Trends der Gaming-Branche gehörten in diesem Jahr mobile Spiele und Online Games.
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275.000 Besucher kamen in diesem Jahr zur Gamescom nach Köln
Nach fünf Messetagen ist am Sonntag die Gamescom in Köln mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Insgesamt 275.000 Besuchern hat die Messe für interaktive Spiele und Unterhaltung vom 17. bis zum 21. August in die Messehallen nach Köln gelockt - acht Prozent mehr als im Vorjahr. Angesichts des Besucheransturms am Wochenende musste am Samstag zeitweise der Einlass unterbrochen werden.
Mit 575 Ausstellen aus knapp 40 Ländern konnte die Games-Messe in diesem Jahr auch mehr Aussteller verzeichnen als im Vorjahr. 2010 zählte die Gamescom 505 Aussteller.
Mehr als 300 Spiele präsentierten die Aussteller dabei der Games-Community, darunter Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren. Zu den Premieren, die in Köln gezeigt wurden, zählten »Anno 2070«, »Battlefield 3« und »Call of Duty - Modern Warfare 3«. Aber auch bei der Hardware gab es Neuigkeiten an den Messeständen, etwa die »Play Station Vita«.
Mehr Fachbesucher
Wegen des Ansturms musste die Gamescom zeitweise den Eingang regulieren
Während die entertainment area im Vergleich zum Vorjahr mehr Platz für Spiele vorsah, bot die business area den Besuchern Zugang zu Märkten und Playern. Die Zahl der Fachbesucher verzeichnete einen Anstieg von 13 Prozent von 18.900 im Jahr 2010 auf 21.400.
Trendthemen waren in diesem Jahr mobile Spiele, Online- und Browser Games sowie die nächste Generation von Bewegungsspielen und das Gaming in 3D. Vor allem Ego-Shooter und Actionspiele zogen die Besucher an: An den Ständen der großen Spieleentwickler bildeten sich mehrstündige Warteschlangen.
»Wir haben die Vorjahresergebnisse erneut sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite gesteigert und ein neues Level erreicht«, zieht Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse eine positive Bilanz. Auch der Geschäftsführer des Bundesverbandes interaktiver Unterhaltungssoftware (BIU), Olaf Wolters, zeigte sich mit der Messe zufrieden. »Wir haben mit einem Besucherwachstum von acht Prozent die Erfolgsgeschichte der weltweit größten Games-Messe fortschreiben können«, erklärte er zum Abschluss der fünftätigen Messe.
Weitere Neuerungen auf der diesjähigen Gamescom waren der gamescom award, der gamescom campus für Medienpädagogik und ein Familientag. Mit Großbritannien hatte die Messe in diesem Jahr zudem zum ersten Mal ein Partnerland.
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