Intel Prozessoren:
Kein Preisnachlass für Ultrabook-Hersteller
Um Ultrabooks von unter 1.000 US-Dollar herstellen zu können, verlangen Notebookhersteller von Intel einen Preisnachlass von 50 Prozent für seine Ultrabook-Prozessoren. So weit will der Halbleiterhersteller allerdings nicht mit dem Preis heruntergehen.
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Intel hat einen Preisnachlass von 50 Prozent auf seine Prozessoren kategorisch abgelehnt. Laut Digitimes [1] könne der Halbleiterhersteller den Forderungen der Ultrabook-Hersteller nur mit einem 20-prozentigen Nachlass entgegen kommen.
Nach Informationen der Digitimes macht Intels Oak-Trail-Plattform, bestehend aus dem Atom Z670 für 75 US-Dollar und dem SM35-Chipsatz für 20 US-Dollar, bereits 40 Prozent der Kosten für die Hersteller aus. Zwar gewährt Intel hier schon einen Rabatt von 70 bis 80 Prozent, Nvidias Tegra 2 koste allerdings nur rund 20 US-Dollar.
Am 10. August hatte Intel-Manager Erik Reid angekündigt, man wolle die ersten Ultrabooks bis Jahresende zu einem Preis von unter 1.000 US-Dollar auf den Markt bringen. Weiterhin erwähnte er, Asus und Lenovo seien die ersten Ultrabook-Hersteller. Zusätzlich unterstützt Intel die Hersteller bei der Ultrabook-Entwicklung und -Fertigung mit 300 Millionen US-Dollar [2]. Bisher haben die Hersteller aber Probleme, die Preisobergrenze einzuhalten. Zu hoch sind die Ausschussraten bei der Fertigung der Panels für die Displays sowie weiterer Kernkomponenten.
Die nächste Generation der Intel-Core-Prozessoren soll laut Intel noch dieses Jahr auf den Markt kommen. In der ersten Hälfte 2012 kommen dann die ersten Plattformen mit Codenamen Ivy Bridge gefolgt von der dritten Phase, die 2013 unter dem Codenamen Haswell startet.
[1] http://www.digitimes.com/news/a20110815PD216.html
[2] http://www.crn.de/hardware/artikel-91828.html
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