Business-Notebooks:
Dell Latitude 13: Leichtgewicht für Business-Anwender

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

05.02.2010

Nur 2 Zentimeter dick und 1,5 Kilogramm schwer ist das Notebook Latitude 13 von Dell. Mit ihm spricht der Hersteller Geschäftskunden an. Damit spielt der Rechner fast schon in derselben Liga wie Apples Macbook Air.

(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)

Wer kein gewichtiges 17-Zoll-Notebook benötigt und stattdessen auf Leichtgewicht und lange Akkulaufzeiten Wert legt, ist mit Geräten mit 13-Zoll-Display bestens bedient. Mit dem Latitude 13 spricht Dell [1] solche »schleppunwilligen« (Business-)Anwender an.

Angeblich auch mit eSATA- und USB-3.0-Interface ist das Latitude 13 von Dell ausgestattet.

Wie die Bezeichnung bereits nahe legt, ist der mobile Rechner mit einem 33,8 Zentimeter (13,3 Zoll) großen LED-Display ausgestattet. LEDs benötigen weniger Strom und erzeugen ein brillanteres Bild.

Technische Details zum Innenleben des Latitude 13 hat Dell noch nicht veröffentlicht. Der Rechner dürfte aber in etwa ähnlich aufgebaut sein wie die preisgünstigeren Vostro-13-Modelle.

Das heißt, neben einem Celeron-Prozessor werden Core-2-Duo-CPUs von Intel zur Wahl stehen, zudem mindestens ein Einkern-Modell desselben Herstellers.

Schwergewicht auf Managementfunktionen

Beim Vostro 13 ist der Arbeitsspeicher bis zu 4 GByte groß. Das wird auch beim Latitude der Fall sein. Neben WLAN mit IEEE 802.11 b, g und n steht ein Bluetooth-Interface zur Verfügung.

Das 13,3-Zoll-Display verwendet für die Hintergrundbeleuchtung LEDs.

Auch USB-Anschlüsse für die Standards 2.0 und 3.0 und ein eSATA-Interface wird Dell Gerüchten zufolge integrieren. Als Grafikchip wird vermutlich ein X4500HD von Intel Verwendung finden.

Im Unterschied zum kleinen Bruder Vostro bietet der Latitude eine ganze Reihe von Sicherheits- und Management-Features. So unterstützt das Notebook Broadcoms [2] »Tru-Manage«-Technik und den Dell-Service »Image Direct«. Mithilfe dieser Lösung können IT-Abteilungen System-Images erstellen und verwalten. Das erspart in vielen Fällen das Vor-Ort-Konfigurieren von Betriebssystem und Anwendungen.

Das Latitude 13 ist außerdem für das Zusammenspiel mit der Desktop-Virtualisierungssoftware von Citrix (Xen) und Vmware zertifiziert. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören die Festplattenverschlüsselung, das Trusted-Platform-Modul (TPM) und die Computrace-Software. Dieses Programm ermöglicht es, den Standort von verloren gegangenen oder gestohlenen Rechner via Internet zu orten.

Weitere Details: ein 5-in-1-Card-Reader und, allerdings gegen Aufpreis, ein externes Blu-ray-Disc-Laufwerk. Das Latitude 13 wird ab Ende Februar erhältlich sein. Der Preis dürfte bei etwa 450 bis 500 Euro liegen.

[1] http://www.dell.de/
[2] http://www.broadcom.com/

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