Avocent mit Tools für Energieverwaltung:
Strom sparen bei Desktop-Systemen und Servern
Die Energiekosten in Rechenzentren und bei Desktop-Systemen können Anwender mithilfe von Tools von Avocent kontrollieren. Dazu gehören eine Desktop-Management-Lösung und »Intelligent Power Distribution Units«.
An die 60 Prozent der IT-Verantwortlichen sind nach Untersuchungen von Gartner und IDC derzeit auf der Suche nach Lösungen, mit denen sie den Energieverbrauch im Datacenter und von Arbeitsplatzrechnern kontrollieren können.
DS View Power Manager liefert einen detaillierten Überblick über den Stromverbrauch einzelner IT-Systeme und des gesamten Data-Centers.
Für Desktop-Systeme bietet Avocent [1] zu diesem Zweck die »LAN-Desk-Management-Suite« an. Das Produkt gibt es bereits seit längerer Zeit. Neu sind Funktionen, mit denen sich Stromsparstrategien zentral für alle Desktops aufsetzen und managen lassen.
Administratoren haben nun die Möglichkeit, den Stromverbrauch am Endknoten mithilfe von Policies zu kontrollieren. Ein Überwachungs-Tool erlaubt es, die wirtschaftlichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Strom-Management-Regeln zu ermitteln.
Zudem bieten zahlreiche Stromversorger Rabatte für Unternehmen, welche die Stromsparfunktionen der LAN-Desk-Management-Suite nutzen.
Strommanagement mittels Steckerleiste
Für Serverräume gedacht sind Steckerleisten. Sie ermöglichen über ein IP-Netzwerk ein Strommanagement. Zudem ist mithilfe einer speziellen Software eine zentrale Verwaltung mehrerer Steckerleisten möglich.
Mit Power-Distribution-Units lässt sich derStromverbrauch jedes Geräts fernüber-wachen.
Für den Einsatz in Rechenzentren sind intelligente Energieverteilungseinheiten, so genannte Intelligent-Power-Distribution Units (iPDUs), gedacht. Die Geräte arbeiten mit dem »DS View 3 Power Manager« zusammen.
Mit den iPDUs kann der Stromverbrauch bis hin zur Steckdose überwacht werden. Der IT-Verantwortliche erfährt, wie viel Strom jedes Gerät verbraucht, das an diese Steckdose angeschlossenen ist.
IT-System und Gebäudemanagement wachsen zusammen
»Enterprise-Management-Software-Tools müssen in das Gebäudemanagement und in Einrichtungskomponenten integriert werden, um einen Überblick über die Wärme- und Energiebilanz eines Rechenzentrums liefern zu können«, sagt Rakesh Kumar, Vice President of Research bei Gartner [2]. »Idealerweise sollten diese Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen und nach der Auswertung die Entwicklung des Energieverbrauchs darstellen.«
Eine weitere Anforderung ist laut Kumar, dass die Software das automatische Hochfahren und Ausschalten von Servern erlaubt. Zudem sollte sie virtualisierte Umgebungen unterstützen.
[1] http://www.avocent.com/
[2] http://www.gartner.com/
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