Server-Systeme:
Hewlett-Packard stellt ultrakompakten Blade-Server vor
Der »HP Proliant BL2x200c G5« ist laut Hewlett-Packard weltweit das erste System, bei dem zwei unabhängige Server in einen einzigen Blade-Einschub passen. Der Vorteil: eine bessere Ausnutzung des Raumes in einem Rack.
Auf eine extrem kompakte Bauweise setzt Hewlett-Packard [1] beim Blade-Server HP Proliant BL2x200C G5 [2]. Zwei der Blades passen in einen Einschub. Das ermöglicht eine extrem hohe Packungsdichte im Server-Rack – laut HP eine drei Mal so hohe wie bei Einsatz von herkömmlichen Systemen mit einer Höheneinheit (1 U).
Äußerst kompakt und daher Platz sparend: der Blade-Server BL2x200c G5 von Hewlett-Packard.
Jedes Blade verfügt über ein oder zwei Xeon-Prozessoren von Intel [3]. Der Anwender kann zwischen Dual- oder Quad-Core-Modellen wählen. Die drei Zweikern-Modellen arbeiten mit Taktfrequenzen zwischen 1,88 GHz und 3,33 GHz. Am wenigsten Strom benötigt mit 45 Watt der L5240 mit 3 GHz.
Zudem bietet HP sieben CPUs mit vier Rechenkernen an. Hier reicht die Palette vom Xeon L5410 mit 2,33 GHz Taktfrequenz und 80 Watt bis zum E5450 mit 3 GHz und ebenfalls 80 Watt Strombedarf. Zudem stehen zwei der neuen L-Prozessoren zur Verfügung: der Xeon L5410 (2,33 GHz, 50 Watt) und der L5420 mit 2,5 GHz (50 Watt).
Festplatte optional
Ausgeliefert werden die Server mit 4 GByte Hauptspeicher. Er lässt sich bis auf 16 GByte erweitern. Für SATA-Festplatten steht ein Einschub bereit. In der Basisversion liefert Hewlett-Packard die Server allerdings ohne Harddisk aus.
Jeder Server-Knoten ist zudem mit einem doppelten Gigabit-Ethernet-Anschluss ausgestattet. Hinzu kommt ein Port mit 10/100 MBit/s für das Management. Die Blades unterstützen die gängigen Betriebssysteme, also Windows, Linux und Solaris.
Zudem hat HP die Geräte für die Virtualisierungssoftware von Vmware freigegeben. Einen Überblick über die »Tech Specs« gibt Hewlett-Packards Web-Seite mit den Spezifikationen des HP Proliant BL2x200C G5 [4].
Die Blades sind für die Chassis der Reihe c-Class Server Blade vorgesehen. In einem Rack mit 42 Höheneinheiten lassen sich bis zu 1024 CPU-Kerne mit einer Leistung von insgesamt 12,3 Teraflops unterbringen.
Für das preisgünstigste System Proliant BL2x220c G5 Server-Blade 467696-B21 [5] mit zwei Quad-Core-Prozessoren Intel Xeon E5450 mit 2,5 GHz verlangt HP an die 5120 Euro.
Haupteinsatzgebiete der neuen Systeme sind nach Angaben von HP Web-2.0-Anwendungen und High-Performance-Computing. Auch Cloud-Computing zählt dazu, also das Bereitstellen von Rechenkapazitäten über das Internet.
[1] http://www.hp.com/de
[2] http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/WF25a/135-141-346515-346515-12490148-82147464.html
[3] http://www.intel.de/
[4] http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/WF06a/135-141-346515-346515-12490148-82147464.html
[5] http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/WF06b/135-141-346515-346515-12490148-82147464-82160843.html
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