Gefälschte Markenshops:
Vorsicht Abzocke: converseallstar.de
Die Markenschutzexperten von OpSec haben den Onlineshop converseallstar.de zum Schwarzen Schaf des Monats gekürt. Der Shop versuche mit dem bekannten Markennamen Onlinekäufer in die Falle zu locken und abzuzocken.
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»Die Kunde müssen für die Versandkosten verantwortlich sein.« (Bild: Screenshot)
Im Onlinehandel kommt es immer wieder vor, dass zwielichte Shops mit halbseidener Ware auftauchen, die sich jedoch hinter den vertrauenswürdigen Namen großer Unternehmen verstecken. Vor einem besonders dreisten Fall dieser Masche warnen jetzt die Markenschutzexperten von OpSec [1] aus München. Unter der Webadresse converseallstar.de werden die Trendschuhe aus Amerika zu scheinbar besonders günstigen Preisen angeboten, bis zu 50 Prozent Preisnachlass gegenüber Ladengeschäften werden den Kunden versprochen. Tatsächlich jedoch handelt man sich bei Bestellungen eher eine Menge Ärger ein, als ein paar günstige wie schicke neue Schuhe. OpSec berichtet beispielsweise von einem Fall, in dem der Kunde nach der Bestellung und geforderten Vorab-Überweisung weder eine Bestätigung für seinen Auftrag, noch die gewünschten Schuhe erhielt. Deshalb wurde die Seite jetzt mit dem Schwarzen Schaf [2] des Monats für besonders dreiste Rechteverletzungen im Onlinehandel ausgezeichnet.
Dabei könnte bereits ein genauer Blick auf die Seite erste Anhaltspunkte liefern, dass hier nicht sauber gearbeitet wird. So fällt beispielsweise schnell auf, dass die Webseite nicht mit einem Impressum versehen ist, wie dies in Deutschland gesetzlich gefordert wird [3]. Die einzige Möglichkeit mit dem Shop Kontakt aufzunehmen ist damit ein vorgegebenes Kontaktfeld. Auch der Rest der Seite macht alles andere als den Eindruck eines professionellen Markenshops. Die Seite strotzt vor grammatikalischen und Rechtschreibfehlern, so dass es wahrscheinlich erscheint, dass sie einfach maschinell aus einer anderen Sprache übersetzt wurde. Sätze wie »Kreditkarte und und Debetkarte. Z.B. Visa, Master Card, American Express & Discover, maestro, Sollo, AMEX sind schnell und einfach online zu akzeptieren« oder »Sie haben gesetzliche Pflicht, die zurückgesandte oder umgetauschte Ware zu versichern. Deswegen beschädigen Sie die Ware nicht, wenn Sie eine Probe auf die Größe machen. Sie müssen garantieren, die Ware im einwandfreien und wiederverkäuflichen Zustand zu sein«, sollten aufmerksame Verbraucher dann doch stutzig werden lassen.
»Besonders dreist ist, dass der Händler den Namen und guten Ruf eines bekannten Markenherstellers, der nichts mit dieser Seite zu tun hat, missbraucht, um vermutlich Vertrauen bei den Kunden zu erwecken«, warnt Mechthild Imkamp, Marketing Direktorin bei OpSec Security deshalb. »Grundsätzlich raten wir Verbrauchern, sich eine Homepage genau anzuschauen«. Die meisten unseriösen Anbieter fallen bei so einer Sichtprüfung bereits als unprofessionell auf. Kommen dann noch allzu niedrige Preise hinzu, kann das fast als sicherer Hinweis auf Abzocke oder gefälschte Ware gesehen werden. Die OpSec Security GmbH aus München ist eine 100 Prozentige Tochter der Londoner OpSec Security Group plc und bietet Unternehmen Lösungen und Dienstleistungen zum Schutz ihrer Marken im Online- und Offlinebereich.
[1] http://www.opsecsecurity.de/de/brand-protection
[2] http://www.das-schwarze-schaf.com/index.php/aktion_schwarzes_schaf.html
[3] http://www.crn.de/service/recht/artikel-85959.html
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