Neue Powerseller-Tools:
Ebay bringt Erleichterungen für Verkäufer

von Matthias Hell (matthias.hell@crn.de)

14.07.2010

Mit einem neuen Paket an Veränderungen setzt Ebay das Fein-Tuning seiner E-Commerce-Plattform fort. Ab September 2010 können Verkäufer damit leichter Angebote erstellen, Verkaufsaktivitäten nachverfolgen und mit den Kunden kommunizieren.

(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)

Die Ebay-Zentrale in Dreilinden verkündet Neuerungen für Verkäufer

Die Zeit der großen Veränderungen ist bei Ebay Deutschland [1] fürs erste vorbei, dennoch feilt das E-Commerce-Unternehmen weiter an der Feinabstimmung seiner Online-Plattform. Ab September 2010 gibt es daher erneut eine Reihe von Änderungen vor allem für Ebay-Verkäufer. So wird der Assistent zum gebündelten Bearbeiten von Angeboten dann allen Verkäufern als verbesserte Vollversion zur Verfügung stehen. Dabei sollen neue Überarbeitungsfunktionen Verkäufern helfen, Angebote noch einfacher zu verwalten und können Artikelbeschreibungen und alle anderen Angebotsangaben übersichtlich in einer Tabelle in »Mein Ebay« für bis zu 500 Angebote auf einmal überarbeitet werden. Gleichzeitig werden mögliche Überarbeitungsfehler, geänderte Gebühren und eine Vorschau der Änderungen angezeigt. Weitere Informationen zu der Änderung gibt es hier [2].

Ebenfalls ab September können E-Mails unter der Ebay-Kategorie »Meine Nachrichten« effektiver sortiert, organisiert und verwaltet werden. Zusätzlich können Verkäufer eine Abwesenheitsbenachrichtigung, E-Mail-Signaturen und Nachrichtenfilter einrichten. Auch die Kommunikation zwischen Ebay-Mitgliedern soll auf diese Weise verbessert werden: E-Mails werden gleichzeitig an die vom Mitglied hinterlegte E-Mail-Adresse und in den Posteingang von »Meine Nachrichten« gesendet. Hier [3] gibt es weitere Informationen.

Neues Analyse-Tool und Versandkosten-Kategorien

Neue eBay-Angebotsanalyse

Anfang Oktober 2010 bringt Ebay für gewerbliche Verkäufer die neue kostenlose Applikation »Angebotsanalyse«, Powerseller erkennen so, wie viele Interessenten ihre Angebote sehen, darauf klicken und schließlich kaufen. Analysiert werden alle Festpreisangebote, inklusive der Angebote mit mehreren Artikeln oder Varianten. Verkäufer erfahren mit der Angebotsanalyse, welche Artikel besonders gut laufen, wie erfolgreich diese im Vergleich zu den Top-5-Angeboten auf der ersten Suchergebnisseite platziert sind und bei welchen Artikeln Optimierungsbedarf besteht. Alle Angebote können zudem direkt aus der Applikation überarbeitet werden. Weitere Informationen dazu hier [4].

Eine Änderung, die sich vor allem an die Kunden richtet, ist schließlich die Einführung von standartisierten Lieferinformationen ab September 2010. Die von Verkäufern angebotenen Versandservices werden dann prominenter und in drei standardisierten Versand-Klassifikationen angezeigt: »Sparversand« (vier bis sechs Werktage), »Standardversand« (ein bis drei Werktage) und »Expressversand« (ein Werktag). Die Klassifizierung richtet sich nach der durchschnittlichen Versanddauer der Versandservices und wird automatisch bei allen Angeboten aktualisiert. Darüber hinaus können Verkäufer zusätzliche Versandkosten oder Lieferzeiten für die Lieferung in bestimmte Inlandsregionen angeben, wie z.B. auf die Friesischen Inseln oder die Ostseeinseln. Diese Änderungen helfen Käufern, die gesamte Lieferdauer besser einzuschätzen und reduzieren Anfragen zu Lieferzeit an Verkäufer. Weitere Informationen finden Sie hier [5].

[1] http://www.ebay.de/
[2] http://sellerupdate.ebay.de/%20september2010/bulk-edit-tool.html
[3] http://sellerupdate.ebay.de/september2010/my-messages-%20updates.html
[4] http://sellerupdate.ebay.de/september2010/listing-analytics-tool.html
[5] http://sellerupdate.ebay.de/september2010/upfront-postal-information.html

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