Nur ein Viertel der Online-Zeitungsleser würde zahlen:
Bezahlte Inhalte: Keine Wende durch das iPad zu erwarten
Über bezahlte Inhalte von Zeitungen lässt sich auch weiter kein Geld verdienen. In einer Umfrage von Fittkau & Maaß würde nicht ganz ein Viertel dafür bezahlen. Diese bevorzugen dabei eher ein Abo- als ein Nutzungs-abhängiges Gebührenmodell.
Verlage haben das Problem, die Zahl der Zeitungsleser nimmt beständig ab. Es wird dafür mehr im Internet gelesen. Doch dieses steht vor allem für kostenlose Informationen. Über Werbung im Internet allein läst der Rückgang der Einnahmen im Printbereich nicht auffangen. Wenig Anlass zur Hoffnung auf eine Änderung gibt nun eine W3B-Umfrage [1] von Fittkau & Maaß [2] zu bezahlten Inhalten im Internet unter Online-Zeitungs- und Zeitschriftenlesern. Nicht mal ein Viertel (23,5 Prozent) ist bereit zu bezahlen. Im Gegenteil, eine Mehrheit von 54,6 Prozent lehnt ein Bezahlen kategorisch ab. Allerdings gibt die Befragung auch Hinweise, wie die willigen Leser für Content bezahlen würden.
Über die Hälfte (54,6 Prozent) lehnen in einer W3B-Umfrage von Fittkau & Maaß ab, für Online-Inhalte von Zeitungen und Zeitschriften zu bezahlen.
Die Untersuchung zeigt, dass den Online-Lesern ein Abo-Modell für die Abrechung im Gesamten lieber ist. Nur ein Abo wollen 36,4 Prozent haben. Die meisten (44,6 Prozent) akzeptieren auch ein Pay-per-Use-Modell. Lediglich 19 Prozent wollen nur für die tatsächlichen Klicks auf Artikel bezahlen.
Ein Abo-Modell ist für die Verlage interessanter. Sie können mit regelmäßigen Einnahmen rechnen. Außerdem ist es so leichter, ein breiteres Programm aufzustellen. Schließlich ist die Konkurrenz zwischen den Beitragen nicht so groß wie beim Pay-per-Click.
Auch in Hinsicht auf die neuen Tablet-Geräte wie das iPad macht die Untersuchung nachdenklich. Schließlich will eine Mehrheit generell nicht bezahlen. Es bleibt daher abzuwarten, wie die elektronischen Zeitungen auf den mobilen Geräten ankommen. Eine Wende werden sie wahrscheinlich nicht bringen. Allerdings sollten sie als neuer Vertriebskanal von Inhalten mit einem eigenen Format auch nicht unterschätzt werden.
[1] http://www.w3b.org/
[2] http://www.fittkaumaass.de/
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
