Suchmaschinen:
Google-Gründer machen Kasse
Larry Page und Sergey Brin, die Mitbegründer von Google, wollen jeweils 5 Millionen Aktien des Weltmarktführers im Bereich Suchmaschinen verkaufen. Zudem geben sie die Mehrheit der Stimmrechte an dem Unternehmen ab.
Von jeweils rund 5 Millionen Aktien ihres »Babys« Google [1] wollen sich Larry Page und Sergey Brin trennen. Allerdings wird das in Häppchen passieren, verteilt über die kommenden fünf Jahre.
Bekommen für ihre Anteile jeweils 2,75 Milliarden Dollar: die Google-Gründer Larry Page (links) und Sergey Brin
Die beiden Mitbegründer des Unternehmens halten derzeit 57,7 Millionen der Anteile der Suchmaschinen-Firma. Das entspricht 59 Prozent des gesamten Aktienbestandes. Nach Abschluss der Transaktion sinkt der Anteil auf rund 48 Prozent. Damit geben die beiden Manager gewissermaßen die Oberhoheit über Google auf.
Dieses Vorgehen ist nicht unüblich. Das Kapital aus dem Verkauf, das sich auf jeweils 2,75 Milliarden Dollar beläuft, wollen Brin und Page in neue Projekte und Capital-Venture-Firmen investieren.
Die Kontrolle über Google werden die beiden Gründer allerdings trotzdem nicht verlieren. Zusammen mit Chief Executive Officer Eric Schmidt bilden sie eine Troika. Schmidt hält an Google rund 12 Prozent der Anteile. Damit ist sichergestellt, dass über die Köpfe der beiden beziehungsweise drei Führungskräfte von Google hinweg keine Entscheidungen getroffen werden können.
[1] http://www.google.de/
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