Couch-Kartoffeln sorgen für Onlineshopping-Boom
Die Bequemlichkeit machts: Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, shoppen fast 50 Prozent der Deutschen lieber zu Hause im Internet als bei einem Einkaufsbummel. Zwar vermissen viele das klassische Einkaufserlebnis, doch besitzt das Onlineshopping auch eigene Stärken.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
Onlineshopper schätzen den gemütlichen Einkauf zu Hause
Laut einer aktuellen Umfrage, die der Anbieter von Produktempfehlungen und Behavioural Merchandising Avail Intelligence [1] durchgeführt hat, shoppen 46 Prozent der Befragten lieber online. Unter den Online-Shoppern gaben 50 Prozent an, dass sie vorzugsweise im Netz einkaufen, weil dies bequemer für sie ist. Der am zweithäufigsten genannte Grund fürs Einkaufen im Netz ist die große Produktauswahl in Online-Shops, die es Konsumenten schneller ermöglicht, den gewünschten Artikel zu ergattern. Mit der Finanzkrise und damit möglicherweise verbundenen Budget-Kürzungen hat der Online-Boom dagegen weniger zu tun: Nur 26 Prozent gaben an, dass ihnen auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Lage ein geringeres Budget für Entertainment, Freizeit und Shopping zur Verfügung stehe.
Der in der Umfrage am häufigsten genannte Grund für den traditionellen Einkauf in Straßengeschäften ist die Möglichkeit, die Produkte sehen und anfassen zu können. Dies gaben 79 Prozent der Befragten an. Außerdem empfinden es 61 Prozent als Vorteil, den Artikel direkt mitnehmen zu können ohne auf die Bestellung warten zu müssen. Die Beratung durch Verkaufspersonal spielt nur für 22 Prozent eine Rolle.
Onlineshops punkten mit eigenen Stärken
Weiter ergab die Studie von Avail, dass Onlineshops auch spezifische Stärken besitzen: So nutzen 77 Prozent der Befragten regelmäßig die User-Reviews auf Weshopping-Seiten und schätzen diese bei der Kaufentscheidung als sehr hilfreich ein. An zweiter Stelle der meistgeschätzten technologischen Funktionen einer Website stehen die Preisvergleiche, die von 69 Prozent als positiv gewertet werden. Schließlich gaben 53 Prozent an, beim Online-Kauf persönliche Produktempfehlung zu schätzen.
„Der Trend geht ganz klar in Richtung Online-Shoppen“, kommentiert Pontus Kristiansson, CEO von Avail Intelligence, das Ergebnis der Studie. „In den nächsten Jahren erwarten wir eine noch größere Verschiebung zugunsten der digitalen Einkaufswelt. Die Technologien für Websites werden immer ausgefeilter und machen das Einkaufserlebnis lebendig. Nachteile wie Lieferzeiten und Anprobe im Geschäft können so ausgeglichen werden.“
[1] http://avail.net/de
- 1. Seite: Couch-Kartoffeln sorgen für Onlineshopping-Boom
- 2. Seite: Onlineshops punkten mit eigenen Stärken
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Die besten System-Tools für Android
Android erlaubt tiefe Eingriffe in das System – und viele Apps nutzen diese Möglichkeit, um die Leistung zu optimieren und dem Nutzer bei der Bedienung seines Smartphones zu helfen. Wir stellen die besten System-Tools für Android vor.
Zwölf Smartphone-Flatrates ab 20 Euro im Vergleich
Mit Yourfone von E-Plus kommt jetzt eine neue Günstig-Flat für Smartphones. Unsere Kollegen von der Connect haben den Neuling mit der etablierten Konkurrenz verglichen.
Ungarn führt Telefonsteuer ein
Weit weniger Spaß als bisher werden die Bürger Ungarns sicherlich künftig beim Telefonieren haben. Als Reaktion auf die Schuldenlast des Landes hat das Parlament die Einführung einer Telefonsteuer beschlossen.
Weitere Artikel
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
So sexy sind Deutschlands Bäuerinnen
Vor kurzem war es wieder soweit: Die Macher des Deutschen Bauernkalenders suchten nach den schönsten Botschafterinnen für die Landwirtschaft. Die ansprechendsten Bewerberinnen kamen zum Casting nach München und Hamburg. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Vorauswahlen in unserer Bilderstrecke ...
Massenentlassungen bei HP geplant
Der Rückgang der PC-Nachfrage und die Zusammenlegung von PC-und Druckersparte haben einschneidende Konsequenzen für die Mitarbeiter von HP. Es sollen laut Medienberichten 30.000 Mitarbeiter entlassen werden.