Exklusiv Projekte registrieren: So geht es mit HPs Channelgeschäft weiter

HP hat den Vertrieb der aus der Vereinigung von Drucker- und PC-Sparte entstandenen Einheit PPS neu aufgestellt. Ziel ist es, das Vertrauen der Partner zurück zu gewinnen und den Anteil des indirekten Geschäfts auszubauen. Dazu stellt HP-Channelchefin Gabriele Pohl einen ganzen Strauß von Neuerungen vor.

Channelchefin Gabriele Pohl will den indirekten Vertrieb wieder stärken, Bild: HP

Zum ersten Mal nach der Ankündigung von HP, dass Drucker- (IPG) und die PC (PSG)-Sparte zusammengelegt werden (CRN berichtete), hat der Hersteller sich jetzt geäußert, was die Partner in Zukunft von der Zusammenarbeite mit HP erwarten können. Gabriele Pohl ist seit acht Woche die Chefin des gesamten Channels von HP Printing and Personal Systems (PPS). Ihre Message an den Fachhandel lautet: HP soll für sie als verlässlicher Partner gelten. Es klingt wie eine Selbstverständlichkeit. Doch nach all den Ankündigungen, dem »Vor und Zurück« im PC-Geschäft und den damit einhergehenden personellen Veränderungen sowie den Gerüchten, die in der Branche kursieren, hat HP viel an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Zwei Umfragen, die der Hersteller in den vergangenen Monaten selbst in die Wege geleitet hat, bestätigen diesen Eindruck. Die Partner » haben das Vertrauen in HP und PPS verloren«, »die Prozesse sind langwierig und kompliziert«, »die Kommunikation ist zu komplex«.

Channelchefin Pohl will sich diesen Kritikpunkten stellen und mit einem rund erneuerten indirekten Vertrieb ausmerzen. »Diese drei Themen haben wir sofort aufgenommen und daran müssen wir arbeiten«, versichert Pohl. »Ich bin davon überzeugt, dass wir ein höchst zuverlässiger Partner für den Channel sind.«

Diese Aussage untermauert der Hersteller mit einer neuen PPS-Channelorganisation, die ab dem 1. November eingesetzt wird. Weniger Manager-Positionen als zuvor sollen für mehr Transparenz und Flexibilität sorgen. »Die Anzahl der Team-Mitglieder soll leicht zu managen sein«, erläutert Pohl. Alexander Dorn übernimmt die Position des Commercial Sales Manager Value. Dorn soll in seinem Bereich vor allem Lösungsthemen wie Managed Print Services (MPS) oder Virtualisierung adressieren. In sein Verantwortungsgebiet fallen vor allem die Gold Partner des Herstellers. Daneben widmet sich ein Manager dem Commercial Sales für das Volume-Business. Christoph Ollig forciert ab November ausschließlich das Thema Supplies. Desweiteren gibt es ein Midmarket Team und eine Verantwortliche für die Zusammenarbeit mit der Distribution. Das Consumer Business mit dem Retail- und Online-Handel wird ebenfalls von einem dedizierten Manager geleitet.

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