Größe zählt: Weltweiter TV-Markt schrumpft

Trotz der beiden Großereignisse der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Sommerspiele in London wurden im ersten Quartal 2012 weniger Fernsehgeräte verkauft als noch im vergangenen Jahr.

Trotz zweier sportlicher Großereignisse gingen die TV-Verkäufe im Q1 zurück.

Der weltweite Absatz von Fernsehgeräten ist im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf insgesamt 51,2 Millionen verkaufte Geräte zurückgegangen. Das berichten die Marktforscher der NPD Group. Dabei gab es auch große Verschiebungen innerhalb des Marktes: So haben sich etwa LCD-Geräte klar auf die Spitzenposition vorgeschoben, während Plasma-Fernseher immer seltener gekauft werden. Mit 43,1 Millionen verkauften Geräten stellten LCD-TVs im ersten Quartal fast 85 Prozent der Verkäufe.

Ein weiterer wichtiger Trend zeigte sich bei der Größe der Geräte. Trotz der sinkenden Verkaufszahlen stieg gleichzeitig die durchschnittliche Displaygröße der verkauften Fernseher an. Im Schnitt war jedes im ersten Quartal verkaufte TV-Gerät über 35 Zoll groß. Der wichtigste geographische Absatzmarkt im Q1 2012 war laut NPD die Volksrepublik China. Unter den Herstellern belegte Samsung nach Verkauften Einheiten den ersten Rang. Auf den Plätzen zwei und drei folgten LG und Sony.