Farblabeldrucker: Primera druckt für den Einzelhandel

Primera erweitert das Portfolio um den Farbetikettendrucker »PX450e«. das Gerät ist vor allem für den Einzelhandel konzipiert, kann aber auch Patientenarmbänder, die in den USA bereits üblich sind, bedrucken.

Der »PX450e« ist optisch an den »LX400e« angelehnt

Primera Technology hat einen Vollfarbdrucker entworfen, der auf die besonderen Bedürfnisse des Einzelhandels ausgerichtet ist. Der optisch dem »LX400e«-Printer ähnliche »PX450e« soll über das Vertriebspartnernetz von Primera vertrieben werden. Lebensmittelgeschäfte, Tee- oder Bioläden, Souvenirshops, aber auch Drogerien und Apotheken können damit direkt in den Verkaufsräumen auf sehr unkomplizierte Weise Warenlabel, Rezepte, Tickets oder auch Namensembleme in Eigenregie herstellen. Die Aufdrucke sollen dafür sorgen, dass entsprechend ausgezeichnete Waren für den Kunden ein Blickfang und damit für das Geschäft ein gutes Werbemittel sind. »Aus einer Studie wissen wir, dass etwa die Verkaufsrate bei farbigen Gutscheinen um 25 Prozent höher ist als bei schwarz-weiß bedruckten«, sagt Primera-Geschäftsführer Andreas Hoffmann. Das Gerät sei aber auch deshalb so gut für den Einsatz im Einzelhandel geeignet, weil es für ein einzelnes Farblabel fünf Sekunden benötigt. Der Preis liegt bei 1.149 Euro. Bei größeren Abnahmemengen sind auf Anfrage Staffelpreise erhältlich.

Flexibilität beweist das Gerät bei den bedruckbaren Formaten. Verwendbar sind Etiketten mit einer Breite von mindestens 25,4 bis maximal 108 Millimetern. Von Vorteil ist der bereits in den Drucker integrierte Cutter, der die Label automatisch an der vom Nutzer gewünschten Stelle sauber voneinander trennt. Der PX450e ist über eine USB-Schnittstelle mit dem PC zu verbinden und kompatibel mit den Windows-Betriebssystemen XP, Vista und 7 sowie mit Apples Mac OS Betriebsystem ab 10.2. Zum Lieferumfang gehört eine austauschbare Drop-in-Papier- oder Etikettenrolle und eine Dreifarb-Tintenpatrone. Ferner kann der PX450e auch Patientenarmbänder bedrucken. Damit will das Unternehmen seinen Beitrag zur flächendeckenden Verbreitung der praktischen Identifikationshilfen in Kliniken, Rehabilitationszentren, Pflege- und Altenheimen leisten. »Anders als beispielsweise in den Vereinigten Staaten, wo das Patientenarmband längst zum Klinikalltag gehört, entdeckt die Branche in Deutschland erst dessen Vorteile«, berichtet Hoffmann. In der Praxis werden die Patientenarmbänder mit Daten direkt aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS) versehen. Akzeptanzprobleme sieht man beim Hersteller nicht.