Neuer Lieferservice und Millioneninvestitionen: Epson verstärkt seinen Fokus auf Tinte

Im Kampf um Marktanteile setzt Epson weiter voll auf Tinte. Neben einem neuen Lieferservice investiert der Hersteller Millionen in Werke und neue Technologien, um vor allem im Business-Segment Tinte zu etablieren.

(Foto: Epson)

Zwei Jahre, nachdem HP mit »Instant Ink« einen Lieferservice für Tintenpatronen vorgestellt hat, präsentiert nun Epson mit »Ready Ink« ein ähnliches Modell und legt damit im Kampf um Marktanteile im Tintensegment nach. Allerdings unterscheidet sich der neue Lieferservice von Epson in zwei wichtigen Punkten vom HP-Angebot. Während Instant Ink auf ein Abo-Modell setzt und sich vor allem direkt an die Endkunden richtet, spricht Epson mit dem Service in erster Linie den Einzelhandel an. Jeder Einzelhändler und Fachhändler kann das Angebot dabei individuell anpassen, um den eigenen Kunden einen flexiblen Service zu bieten. Laut Epson sind beispielsweise auch Sonderangebote, Add-on-Kaufoptionen sowie verschiedene Benachrichtigungsvarianten möglich.Das System ist im B2B-Umfeld im Rahmen zahlreicher MPS-Modelle bereits etabliert. Gleichwertige Lösungen, die Händler Endverbrauchern anbieten können, sind allerdings noch Mangelware.

Das Abonnement schließt der Endkunde mit seinem Händler ab und nicht mit Epson. Anschließend überwacht das Ready-Ink-System ständig den Tintenverbrauch und kann vorhersagen, wann voraussichtlich eine neue Patrone benötigt wird. Der Fachhändler des Kunden wird benachrichtigt, sobald neue Patronen versendet werden müssen. »Für Kunden ist es oft frustrierend, wenn plötzlich die Druckerpatrone leer ist«, erklärt Jörn von Ahlen, Marketingleiter bei Epson Deutschland. Mit Ready Ink biete man Handelspartnern und ihren Kunden dafür die perfekte Lösung an. Für Epson selbst dürfte natürlich vor allem im Vordergrund stehen, mit dem neuen Lieferservice den Verkauf von Original-Supplies für die eigenen Drucker sicherzustellen.

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