Lexmarks Channel-Chef Michael Lang: »Von der Apex-Übernahme profitiert Lexmark insgesamt und weltweit«

Lexmarks Channel-Chef Michael Lang spricht mit CRN über die aktuelle Geschäftsentwicklung beim Hersteller, die neue Laser-Linie für SMB-Kunden und darüber, was Fachhändler leisten müssen, um weiter erfolgreich Drucker zu verkaufen

»Drucker und MFPs sind Dreh- und Angelpunkt für Geschäftsprozesse«

CRN: Spürt man in Deutschland Veränderungen, nachdem die Übernahme durch Apex abgeschlossen ist?


Lang:
Seit der Ankündigung im Herbst 2015, dass Lexmark strategische Alternativen verfolge, bis zur endgültigen Übernahme seitens Apex — jetzt Ninestar — im November 2016 stand immer fest, dass Lexmark als eigene Marke fortgeführt und ausgebaut wird. Dementsprechend galt auch in Deutschland stets »business as usual« – das Geschäft wurde wie gewohnt fortgeführt. Von der Erschließung neuer Märkte, insbesondere der asiatischen, profitiert Lexmark insgesamt und weltweit. Letzteres lässt sich beispielsweise an der Einführung neuer Produktlinien, wie der SMB-Line und den neuen A3-Laserdruckern, festmachen. Außerdem werden bestehende Partnerschaften mit Softwarefirmen weitergeführt, so auch mit dem ehemaligen, nun verkauften »Enterprise Software«-Bereich von Lexmark, sowie neue Partnerschaften auf- und ausgebaut.

CRN: Wie wichtig ist Security beim Hardwareverkauf?

Lang: Neueste Analysen zeigen, dass Cyber-Angriffe auf Drucker das Potenzial haben, eines der fünf höchsten IT-Risiken des Jahres 2017 zu werden. Hacker setzen immer raffiniertere Angriffsmethoden ein – im selben Atemzug werden aber auch Drucker immer intelligenter und mit modernster Technologie gegen Cyber-Attacken sicherer gemacht. Da Drucker und MFPs für zahlreiche Geschäftsprozesse Dreh- und Angelpunkt sind, wird die bestmögliche Gewährleistung der Sicherheit zum elementaren Bestandteil beziehungsweise zur Grundanforderung bei der Anschaffung neuer Drucker und MFPs. Dieser Anforderung kommt Lexmark dadurch nach, dass unsere Drucker sämtliche Anfang des Jahres aktualisierte BSI-Anforderungen ausnahmslos und standardmäßig erfüllen.

Schutzmaßnahmen gegen Gefahrenquellen von innen beinhalten vor allen Dingen eine durchgängige Benutzer-Authentifizierung, integrierte Druckfreigabe sowie rollenbasierte Autorisierungen. Darüber hinaus ist es unabdingbar, die eigenen Mitarbeiter über die internen Gefahren aufzuklären. Es empfiehlt sich, verbindliche Drucker-Richtlinien einzuführen, um Mitarbeitern ein klares Regelwerk vorzugeben. Innovative Sicherheitstechnologien in Verbindung mit Mitarbeitern, die sich der Risiken bewusst sind, stellen einen echten, ganzheitlichen Schutzmechanismus dar.